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Die Gewerkschaft Verdi ruft zu weiteren Warnstreiks auf.

Wo in dieser Woche mit Warnstreiks im öffentlichen Dienst zu rechnen ist

Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst stehen in dieser Woche weitere Warnstreiks an. Ab Dienstag sind Nordrhein-Westfalen und Bayern betroffen. Auch in Berlin, Hamburg und im Raum Leipzig ist in den kommenden Tagen mit Streiks zu rechnen.

Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst haben am Dienstag weitere Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen und Bayern begonnen. In Köln, Bonn, Düsseldorf und Essen legten Mitarbeiter von Unikliniken die Arbeit nieder, wie Sprecher der Gewerkschaft Verdi am Morgen sagten.

In Bayern traten etwa 120 Beschäftigte im Straßenbau, in Flussmeisterstellen und Bauämtern in den Ausstand, sagte Robert Metzger von Verdi Rosenheim. Ihm zufolge sollte die Aktion aber keine Auswirkungen auf den Verkehr haben. Auch der Winterdienst sei gewährleistet.

Lesen Sie hier: Warnstreiks im öffentlichen Dienst – Folgen auch für Bürger

Warnstreiks auch für Hamburg, Berlin und Leipzig angekündigt

Von Mittwoch an sollen ganztägige Warnstreiks in Würzburg und in der Oberpfalz folgen. In Würzburg sei auch die Uniklinik betroffen, und es sei eine Demonstration mit anschließender Kundgebung geplant, teilte Verdi mit. Am Donnerstag soll es auch in München Warnstreiks geben. Auch für Hamburg, Berlin und den Raum Leipzig waren Warnstreiks angekündigt worden.

Gewerkschaften wollen Druck in Tarifgesprächen erhöhen

Mit den Aktionen wollen die Gewerkschaften den Druck in den Gesprächen für rund eine Million Beschäftigte erhöhen.

Die nächste Verhandlungsrunde ist am 28. Februar in Potsdam. Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die Beschäftigten der Länder außer Hessen sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. Die Länder haben die Forderungen als überzogen zurückgewiesen.

Von RND/dpa