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Die Computer-Darstellung zeigt ein Flugtaxi „Volocopter“ am Frankfurter Flughafen.

Frankfurter Airport will Platz für Flugtaxis schaffen

Bis vor Kurzem galten Flugtaxis noch als Vision oder Spinnerei – inzwischen aber glauben immer mehr Menschen an diese Form der Fortbewegung. Der Flughafen Frankfurt macht jetzt ernst – und will die Fluggeräte in seine Abläufe integrieren.

Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt könnten in nicht allzu ferner Zukunft auch Flugtaxis abheben. Der Betreiber Fraport prüft gemeinsam mit dem Hersteller Volocopter, wie das drohnenähnliche Verkehrsmittel in den Flughafenbetrieb integriert werden kann. Es soll eine schnelle Verbindung durch die Luft vom Flughafen zu zentralen Punkten des Rhein-Main-Gebiets ermöglichen.

Eine Fraport-Sprecherin nannte am Dienstag einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren bis zur Aufnahme eines Regelverkehrs. Zunächst müssten Sicherheitsfragen und technische Voraussetzungen mit allen Beteiligten abgeklärt werden.

CSU-Staatsministerin erntet für Flugtaxi-Vision Häme und Spott

Bereits im März vergangenen Jahres hatte CSU-Politikerin Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung, mit einem Interview über Flugtaxis eine Debatte über die Mobilität der Zukunft losgetreten – und dabei viel Kritik eingesteckt. Jetzt äußerte sich Bär beim Kurznachrichtendienst Twitter zu den Frankfurter Plänen positiv.

Auch die CSU verfolgt die Idee weiter, Teile des künftigen innerstädtischen Verkehres in die Luft zu verlegen. Im Münchner Stadtrat forderte die Partei, beim Neubau des Hauptbahnhofs auch Lande- und Startplätze für Flugtaxis zu berücksichtigen.

Eine geeignete Fläche solle dafür vorbereitet werden. In wenigen Jahren könnten die technischen Bedingungen erfüllt sein, um Flugtaxis für den Personentransport einzusetzen, hieß es in dem Antrag.

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Von RND/ani/dpa