Aktuell
Home | Nachrichten | Wirtschaft | Batteriehersteller Akasol will Umsatz verdreifachen
Batterieherstellung ist ein lukratives Geschäft.

Batteriehersteller Akasol will Umsatz verdreifachen

Der Trend geht zu Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb. Und was traditionelle Autobauer verzweifeln lässt, beflügelt die Geschäfte von Batterieherstellern. Akasol geht davon aus, seinen Umsatz 2019 zu verdreifachen.

Der Batteriehersteller Akasol profitiert vom Trend zur Elektromobilität. Der Umsatz des Darmstädter Unternehmens stieg im vergangenen Jahr kräftig um 49,1 Prozent auf 21,6 Millionen Euro, wie es am Montag in Frankfurt mitteilte. Und 2019 soll es noch steiler bergauf gehen.

Vorher muss das Unternehmen allerdings noch die Kosten für den Börsengang verkraften – was 2018 das Ergebnis belastet hatte. Unter dem Strich wies das Unternehmen, das Batteriesysteme für Busse, Bahnen, Lkw, Industriefahrzeuge und Schiffe herstellt, einen Verlust von 726 000 Euro aus.

Im Jahr zuvor hatte Akasol noch einen Gewinn von 605 000 Euro erzielt. Das bereinigte Betriebsergebnis (Ebit) stieg dagegen auf rund 1,7 Millionen Euro (Vorjahr: 1,1 Mio). „Wir sind mit der im vergangenen Jahr für Akasol erreichten Entwicklung zufrieden und haben gute und konkrete Perspektiven geschaffen, um unseren Wachstumskurs wie angekündigt in den nächsten Jahren fortzusetzen“, sagte Vorstandschef Sven Schulz.

Im laufenden Jahr strebt das Unternehmen einen Umsatz von mindestens 60 Millionen Euro an – fast eine Verdreifachung gegenüber 2018. Auf lange Sicht peile das Unternehmen Erlöse im dreistelligen Millionenbereich an.

Das Wachstum von Akasol erfordere eine massive Erweiterung der Kapazitäten. Neben dem nationalen Ausbau werde aktuell auch über einen neuen Standort in den USA verhandelt, bekräftigte Vorstandschef Schulz.

Von RND/dpa