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Ein ICE-Zug fährt auf der Strecke Hannover - Göttingen im Landkreis Hildesheim vorbei an Schotterhaufen. Die Deutsche Bahn beginnt am 11.06.2019 die Sanierung der ICE-Strecke Hannover-Göttingen. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

ICE-Strecke Hannover-Göttingen wird ab 11. Juni saniert – vierjähriges Projekt startet

Bahnreisende in Deutschland müssen sich ab dem 11. Juni auf teilweise massive Einschränkungen einstellen. Und das bis ins Jahr 2023. Los geht es mit der Sanierung der Strecke zwischen Hannover und Göttingen.

Die Deutsche Bahn beginnt am Dienstag (5 Uhr) die Sanierung der ICE-Strecke Hannover-Göttingen, was für Reisende in den kommenden sechs Monaten längere Fahrzeiten bedeutet. ICE-Pendler zwischen Nord- und Süddeutschland sowie Berlin und Frankfurt müssen sich auf eine 30 bis 45 Minuten längere Fahrt einrichten. Dies ist aber schon in die Fahrpläne eingearbeitet. Die Züge fahren während der Arbeiten über die herkömmliche Strecke. Dies führt dort zu Ausfällen und Anpassungen im niedersächsischen Regionalverkehr.

Die Arbeiten sind der Auftakt einer kompletten Sanierung der Schnellstrecken Hannover-Würzburg und Mannheim-Stuttgart, die knapp 30 Jahre nach der Inbetriebnahme in Etappen bis 2023 vorgenommen wird. Bei den Bauarbeiten werden Gleise, Weichen, Schotter, aber auch die Oberleitungsmasten sowie die Strom- und Sicherungstechnik erneuert. Für die Arbeiten von Hannover bis Göttingen hat die Bahn 175 Millionen Euro veranschlagt.

Von RND/dpa

Ein ICE-Zug fährt auf der Strecke Hannover – Göttingen im Landkreis Hildesheim vorbei an Schotterhaufen. Die Deutsche Bahn beginnt am 11.06.2019 die Sanierung der ICE-Strecke Hannover-Göttingen.