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Das Vermögen der reichsten Deutschen liegt bei mehr als einer Billion Euro. Quelle: picture alliance/dpa/imago images/Eibner/Montage RND

Lidl-Gründer vorne: Das sind die zehn reichsten Deutschen

Das Schweizer Wirtschaftsmagazin „Bilanz“ schätzt das Vermögen von Lidl-Eigentümer Dieter Schwarz auf 41,5 Milliarden Euro – was ihn zum reichsten Deutschen macht. Die Zahl der Milliardäre in Deutschland hat auch insgesamt einen neuen Höchststand erreicht.

Billig macht reich: Dieter Schwarz, Eigentümer der Schwarz-Gruppe (Lidl/Kaufland), ist laut Wirtschaftsmagazin „Bilanz“ der reichste Deutsche. Das Schweizer Blatt schätzt sein Vermögen auf 41,5 Milliarden Euro. Mit einem Umsatz von 104,3 Milliarden Euro ist die Schwarz-Gruppe außerdem das größte Familienunternehmen des Landes. Auf den Plätzen zwei und drei der reichsten Deutschen folgen die Familien von Theo Albrecht (Aldi Nord) und Wolfgang Porsche mit einem Vermögen von jeweils 18 Milliarden Euro.

Während bei Schwarz nur seine eigenen Vermögenswerte in die Schätzung einflossen, sind bei den Albrechts und Porsches auch die Familien berücksichtigt. Grundlage der Erhebung sind eigene Recherchen in Dokumenten und bei Vermögensverwaltern, Finanzexperten und Ökonomen, bei Anwälten und Vertretern der Rangliste selbst. In die Bewertung fließen Aktienkapital, Kapitalanlagen, Immobilien, Kunstsammlungen und Familienstiftungen, aber auch Unternehmenswerte mit ein.

Die reichsten Deutschen besitzen mehr als eine Billion Euro

In Deutschland gibt es so viele Milliardäre wie noch nie: laut „Bilanz“ 259 Personen oder Familien. Das sind 31 mehr als 2018. Das Gesamtvermögen der 1000 reichsten Deutschen wird auf 1,053 Billionen Euro geschätzt, ein Anstieg von 3,33 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr. Erst 2018 hatte das Vermögen der reichsten Deutschen die Billionen-Grenze durchbrochen. Damit liegt es fast bei einem Drittel des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP). Darunter wird der Gesamtwert aller Güter und Dienstleistungen summiert, die im letzten Jahr hergestellt und erbracht wurden.

RND/fh

Von Fabian Hartmann/RND