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Knapp 19.000 Britische Pfund müssen Interessenten für die neue Kreditkarte berappen. Quelle: Royal Mint

Die erste Kreditkarte aus purem Gold kommt

Platin war gestern: In Großbritannien ist bald die erste Kreditkarte aus purem Gold erhältlich. Das Münzamt hat angekündigt, das Bezahlmittel aus 18-karätigem Edelmetall auf den Markt zu bringen – für wenige und sehr gut betuchte Kunden.

Die königliche Münzprägeanstalt in Großbritannien hat die weltweit erste Kreditkarte aus purem Gold angekündigt. Gemeinsam mit Mastercard und dem Bezahldienstleister Accomplish Financial will das als Royal Mint bekannte Münzamt mit der „Raris-Card“ besonders gut betuchte Interessenten ansprechen.

Die müssen für das glänzende Bezahlmittel allerdings tief in die Tasche greifen. 18.750 Britische Pfund (rund 21.000 Euro) soll die Raris-Kreditkarte kosten. Dafür bekommen die Kunden außer einer Karte aus 18-karätigem Gold einige Vorzüge: Weltweit soll es keine Wechselgebühren geben, auch andere Transaktionsgebühren fallen laut der Ankündigung komplett weg.

Weil die Karte zum „World Elite“-Programm von Mastercard gehört, sollen bei Reisen außerdem verschiedene Extravorteile angeboten werden – etwa ein Concierge-Service.

Zudem soll die Kreditkarte personalisiert sein, die Unterschrift wird offenbar eingraviert. Das Angebot richte sich an Menschen, die „hochwertige Luxusgegenstände schätzen und ein Statement setzen wollen“, heißt es seitens der Royal Mint. Dazu passt, dass die Auflage limitiert sein soll. Weltweit werden maximal 50 der neuen Karten im Umlauf sein.

Apple setzt auf Titanium

Das der Regierung gehörende Unternehmen flankiert damit die Bemühungen verschiedener Zahlungsdienstleister, neben Apps auch hochwertige Metall-Kreditkarten anzubieten. Bei N26 und Revolut bekommen Kunden schon länger stählerne Karten, Apple hat eine Kreditkarte aus Titanium im Angebot.

Die Royal Mint betont aber zugleich, dass die neue Karte auch auf einer anderen Ebene eine Weltpremiere sei. Im Gegensatz zu allen anderen Kreditkarten aus hochwertigen Metallen setzt die Royal Mint eigenen Angaben zufolge ausschließlich auf Gold, dessen Herkunft bekannt und das entsprechend zertifiziert sei.

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Von Christoph Höland/RND