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Rückruf: Im Aldi-Salat der Marke Trader Joe’s könnten gefährliche Listerien sein. Quelle: Pixabay (Symbolbild)

Rückruf: Gefährliche Listerien in Salaten mehrerer Discounter entdeckt

Ein Hersteller von Fertigsalaten ruft seine Produkte zurück. In bei Netto, Aldi Nord und Aldi Süd verkauften Salaten sollen Listerien sein – die Keime, die jüngst auch in zahlreichen Wurstwaren entdeckt worden sind.

Der Hersteller Fresh-Care Convenience ruft mehrere Fertigsalate zurück. Betroffen sind Salate, die bei Aldi Nord und bei Aldi Süd verkauft wurden. Sie könnten Listerien enthalten, warnt der Hersteller. In einer Probe seien entsprechende Keime entdeckt worden.

Aldi Nord:

Bei Aldi Nord ist der Trader-Joe’s-Salat der Sorte Hähnchen betroffen. Zurückgerufen werden nach Herstellerangaben alle Artikel mit Mindesthaltbarkeitsdatum 22. Oktober bis einschließlich des 29. Oktober 2019.

Aldi Süd:

Ebenfalls zurückgerufen wird der Snack-Time-Salat mit Hähnchenstückchen. Der Rückruf gilt für alle entsprechenden Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 22. Oktober bis einschließlich 29. Oktober 2019.

Netto:

Auch Netto erhielt offenbar Waren des Herstellers Fresh-Care Convenience. Zurückgerufen wird nun der dort verkaufte Hähnchensalat mit Sylter Dressing. Auch hier sind Chargen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 22. Oktober bis 29. Oktober betroffen.

Wie Fresh-Care Convenience erklärte, können Kunden die betroffenen Salate nun in Filialen zurückgeben. Der Kaufpreis werde erstattet.

Listerien können tödlich sein

Listerien können grippeähnliche Symptome mit Fieber und Durchfall auslösen. Insbesondere bei Schwangeren, Kleinkindern sowie Personen mit geschwächtem Immunsystem können infolge des Verzehrs schwerwiegende Erkrankungen auftreten. Zuletzt hatten Listerien in Waren des hessischen Wurstherstellers Wilke in Deutschland mehrere Todesopfer gefordert.

RND

Von Christoph Höland/RND

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