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Optisch nicht so viel Neues, dafür mit spannendem Innenleben: VW hat den Golf 8 vorgestellt. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

Startpreis 20.000 Euro: Das kann der neue Golf 8

Seit 45 Jahren baut Volkswagen den Golf. Das wichtigste Auto der Wolfsburger und meist verkaufte Auto des Landes fährt Ende des Jahres in seiner neuesten Generation vor. Was bietet Nummer Acht?

Wolfsburg. Mitten in den Boom der SUV und der elektrischen Revolution auf der Straße bringt VW jetzt die achte Generation des Golf an den Start. Es ist eine Premiere mit viel Tamtam – schließlich muss der Neuling sich gut verkaufen. Das meistverkaufte Auto der Republik und der bislang erfolgreichste VW kommt laut Hersteller im Dezember zu einem Startpreis unter 20 000 Euro in den Handel.

Nummer Acht soll seine Führung vor allem mit mehr Intelligenz und Effizienz behaupten. Während sich die Form nur evolutionär weiterentwickelt hat und das Format nahezu unverändert übernommen wurde, macht der Golf deshalb laut VW innen einen riesigen Sprung.

VW Golf 8: Voll vernetzt und sprachgesteuert

Er setzt auf voll digitale Anzeigen, Touchflächen statt Schaltern und auf maximale Vernetzung: So ist der Golf laut VW ständig online, lässt sich mit dem Smartphone öffnen, hat Amazons Sprachassistenten Alexa an Bord und vernetzt sich erstmals mit seiner Umgebung, um etwa die Sensoren anderer Autos für Warnmeldungen zu nutzen.

Außerdem gibt es neben serienmäßigem LED-Licht und einem optionalen Head-up-Display schlauere Assistenzsysteme. So kann der Golf nun zum Beispiel bis Tempo 210 teilautonom über die Autobahn fahren.

Mittelfristig reichen die Motoren des VW Golf 8 bis 300 PS

Während bei der Ausstattung die Elektronik die Oberhand gewinnt, geht es beim Antrieb vor allem um die Elektrik. Denn gleich fünf der Motoren, die mittelfristig ein Spektrum von 66 kW/90 PS bis 220 kW/300 PS abdecken werden und bis zu 17 Prozent sparsamer sein sollen, sind elektrifiziert und tragen das Label Hybrid.

Drei Benziner bekommen einen elektrischen Startergenerator mit 48-Volt-Technik und zwei werden mit einem 13 kWh großen Pufferakku zum Plug-in-Hybriden. Daneben gibt es zum Start noch mindestens drei weitere Benziner mit drei Zylindern und 1,0 Litern oder vier Zylindern und 1,5 Litern Hubraum und zwei mit einem speziellen Abgasreinigungsverfahren bestückte Diesel.

Diese TDI-Motoren mit dem sogenannten Twindosing erreichen bei 2,0 Litern Hubraum 85 kW/115 PS oder 110 kW/150 PS. Dabei soll mit einer zweifachen Adblue-Einspritzung die Stickoxid-Emission deutlich sinken. Außerdem will VW auch wieder eine Version mit Erdgasantrieb anbieten.

RND/dpa