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Aus besonderem Anlass dürfen Geschäfte in Deutschland an ausgewählten Terminen im Jahr auch sonntags öffnen. Quelle: Markus Scholz/dpa

Verkaufsoffener Sonntag: Hier haben die Läden am 8. März geöffnet

In regelmäßigen Abständen bieten Deutschlands Großstädte einen Extratag zum Einkaufen. Auch an diesem Sonntag, dem 8. März, können sich Anwohner wieder über offene Innenstädte und Fußgängerzonen in verschiedenen Teilen der Bundesrepublik freuen. Wo und wann, erfahren Sie hier.

Sonntags einkaufen ist in Deutschland normalerweise nicht möglich. Nur an ausgewählten Terminen im Jahr dürfen Geschäfte auch am Ruhetag öffnen.

Doch wie oft im Jahr gibt es verkaufsoffene Sonntage? Und in welchen Städten und Gemeinden haben die Geschäfte am nächsten Sonntag geöffnet? Ein Überblick.

Verkaufsoffener Sonntag am 08.03.2020 in Deutschland

Am 8. März 2020 gibt es einen verkaufsoffenen Sonntag in mindestens zwölf Bundesländern. In Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und im Saarland haben Geschäfte in folgenden Städten und Gemeinden geöffnet. Hinweis: Unter Umständen haben nur einzelne Geschäfte geöffnet.

Verkaufsoffener Sonntag in Baden-Württemberg Bad Mergentheim (Baumarkt Toom), 13 – 18 Uhr Bühl (Baumarkt Toom), 13 – 18 Uhr Bretten (Baumarkt Toom), 13 – 18 Uhr Filderstadt, 12 – 17 Uhr Graben-Neudorf, 13 – 18 Uhr Ingelfingen, 12 – 17 Uhr Neckarsulm, 13 – 18 UhrVerkaufsoffener Sonntag in Bayern Arnstorf, 12 – 17 Uhr Dasing, 12 – 17 Uhr Dinkelsbühl (voraussichtlich) Ebermannstadt, ab 12.30 Uhr Eichendorf Gangkofen Großheubach, 13 – 18 Uhr Iphofen, 12 – 17 Uhr Mainburg, ab 12 Uhr Markt Nordheim, 13 – 18 Uhr Ostheim vor der Rhön, 13 – 17 Uhr Schrobenhausen, 12 – 17 Uhr Solnhofen (Möbel Rachinger), ab 13 Uhr Stockheim, 13 – 17/18 Uhr Velburg, 10 – 17 UhrVerkaufsoffener Sonntag in Brandenburg Dallgow-Döberitz, 13 – 18 Uhr Groß Kreutz (Havel)Verkaufsoffener Sonntag in Hessen Butzbach (Baumarkt Toom), 13 – 18 Uhr Weilmünster, ab 11 UhrVerkaufsoffener Sonntag in Mecklenburg-Vorpommern Schwerin, (Sieben Seen Center), 13 – 18 UhrVerkaufsoffener Sonntag in Niedersachsen Burgdorf, 13 – 18 Uhr Dinklage Emstek, 13 – 18 Uhr Hameln (Stadt-Galerie), 13 – 18 Uhr Schneverdingen Sögel (Emsland) Springe, 12 – 17 Uhr Syke, 13 – 18 Uhr Wanna, 12 – 17 Uhr Wittmund, ab 12 UhrVerkaufsoffener Sonntag in NRW Datteln, 13 – 18 Uhr Stadtlohn, 13 – 18 UhrVerkaufsoffener Sonntag in Rheinland-Pfalz Grünstadt (Baumarkt Toom), 13 – 18 Uhr Kirchheimbolanden, 13 – 18 Uhr Mayen, 11 – 18 Uhr Mülheim-Kärlich Speicher (Der Ostermarkt fällt aus) Wittlich, 13 – 18 UhrVerkaufsoffener Sonntag im Saarland Ensdorf (Möbel Martin), 12 – 18 UhrVerkaufsoffener Sonntag in Sachsen Großschirma (Einrichtungshaus Hammer in Siebenlehn), 12 – 18 Uhr Plauen, 12 – 18 UhrVerkaufsoffener Sonntag in Sachsen-Anhalt Staßfurt (Baumarkt Toom), 13 – 18 UhrVerkaufsoffener Sonntag in Schleswig-Holstein Halstenbek (Einrichtungsmarkt Poco), 12 – 17 Uhr Sankt Peter-Ording, ab 11 Uhr Timmendorfer Strand, 12 – 17 Uhr

Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, abweichende Öffnungszeiten sind möglich.

Was sagt das Bundesgesetz zum verkaufsoffenen Sonntag?

In Deutschland ist der Sonntag Ruhetag und damit grundsätzlich arbeitsfrei. Sofern keine Sonderregelung besteht, dürfen Arbeitnehmer an Sonn- und Feiertagen zwischen 0 und 24 Uhr nicht beschäftigt werden. Allerdings gibt es zahlreiche Ausnahmen zu dieser Regelung.

Ausgenommen vom Arbeitsverbot an Sonn- und Feiertagen sind zum Beispiel Krankenhäuser und Apotheken, Polizei, Not- und Rettungsdienste sowie Feuerwehr, Verkehrsbetriebe, Gaststätten, Kioske und Tankstellen. Eine Ausnahme besteht auch für Kur- und Erholungsorte. Hier dürfen die Geschäfte an bis zu 40 Sonntagen im Jahr geöffnet haben.

Verkaufsoffener Sonntag muss an Anlass geknüpft sein

Sowohl Arbeitnehmerschutzgesetze als auch die Einhaltung religiöser Feiertage sowie Wahrung von Hauptgottesdiensten haben Einfluss auf die Ladenöffnungszeiten. Wann und wie oft ein verkaufsoffener Sonntag in einem Ort oder einem bestimmten Handelszweig stattfindet, bestimmen die Gemeinden oder Städte in der Regel selbst.

Grundsätzlich müssen verkaufsoffene Sonntage an einen Anlass, etwa Stadtfeste, Messen oder Märkte geknüpft sein. Doch auch die Belebung von Stadtzentren oder Innenstädten sowie die Stärkung des stationären Einzelhandelsangebots können als Gründe gelten.

Wie viele verkaufsoffene Sonntage gibt es in einem Jahr?

Laut Bundesgesetz darf jedes Bundesland maximal vier verkaufsoffene Sonntage im Jahr veranstalten. Die Dauer von verkaufsoffenen Sonntagen ist in der Regel auf fünf Stunden begrenzt. Viele Bundesländer halten diese Regelung aber für nicht zeitgemäß. So kann es in Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen theoretisch zwischen sechs und zehn verkaufsoffene Sonntage im Jahr geben. Auch das Zeitfenster für Öffnungszeiten und die Höchstgrenze für Verkaufszeiten am Sonntag können abweichen.

Möglich ist das, da das Bundesgesetz die Landesregierungen befähigt, weitere Verkaufssonntage zu bestimmen. Wie viele verkaufsoffene Sonntage es in einem Bundesland pro Jahr gibt, ist also in den jeweiligen Landesgesetzen über Ladenöffnungs- und Verkaufszeiten geregelt.

Ein Überblick über die Anzahl von verkaufsoffenen Sonntagen und Öffnungszeiten in den Bundesländern:

Bundesland verkaufsoffene Sonntage pro Jahr ZeitraumBaden-Württemberg 3 bis 18 Uhr (max. 5 Stunden)Bayern 4 bis 18 Uhr (max. 5 Stunden)Berlin 8 + 2 13 – 20 UhrBrandenburg 5 + 1 13 – 20 UhrBremen 4 11 – 18 Uhr (max. 5 Stunden)Hamburg 4 bis 18 Uhr (max. 5 Stunden)Hessen 4 bis 20 Uhr (max. 6 Stunden)Mecklenburg-Vorpommern 4 k. A. im LandesgesetzNiedersachsen 4 max. 5 StundenNordrhein-Westfalen 8 13 – 18 UhrRheinland-Pfalz 4 max. 5 StundenSaarland 4 13 – 18 UhrSachsen 4 + 1 12 – 18 UhrSachsen-Anhalt 4 11 – 20 Uhr (max. 5 Stunden)Schleswig-Holstein 4 bis 18 Uhr (max. 5 Stunden)Thüringen 4 11 – 20 Uhr (max. 6 Stunden)

Anmerkungen:

Berlin: zwei weitere aus Anlass besonderer Ereignisse, wie Firmenjubiläen und Straßenfeste Brandenburg: ein weiterer aus Anlass regionaler Ereignisse, insbesondere traditioneller Vereins- oder Straßenfeste oder besonderer Jubiläen Niedersachsen: maximal sechs verkaufsoffene Sonntage pro Gemeinde Sachsen: ein weiterer aus Anlass besonderer regionaler Ereignisse, insbesondere von traditionellen Straßenfesten, Weihnachtsmärkten und örtlich bedeutenden Jubiläen Schleswig-Holstein: Durch die Bäderregelung gibt es weitere themenbezogene Aktionen an Sonntagen.

RND/pf