Donnerstag , 27. Februar 2020
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Der Ausbruch des Coronavirus und das in diesem Jahr frühere chinesische Neujahrsfest haben die Verkäufe des Autobauers Volkswagen im Januar deutlich belastet. Quelle: Jörg Sarbach/dpa

Coronavirus: VW-Auslieferungen brechen in China ein

China steht für gut 40 Prozent der Auslieferungen auf Konzernebene.

Wolfsburg.

In China, dem wichtigsten Einzelmarkt des Konzerns, brachen die Auslieferungen aller Marken an Kunden im Vorjahresvergleich um 11,3 Prozent auf 343.400 Fahrzeuge ein, wie der Konzern Freitag in Wolfsburg mitteilte. Weltweit sorgte das für einen Rückgang der Verkäufe um 5,2 Prozent auf 836.800 Fahrzeuge. China steht für gut 40 Prozent der Auslieferungen auf Konzernebene.

Chinas Automarkt ist zum Jahresanfang eingebrochen

Im Januar war der Absatz im Gesamtmarkt in China um rund ein Fünftel abgesackt, chinesische Verbände rechnen wegen der Virus-Epidemie mit deutlichen Beeinträchtigungen in den ersten Jahresmonaten.

Derweil konnte die Region Nord-Amerika mit einem Absatzplus von 4,7 Prozent konzernweit glänzen. In Europa gingen dagegen die Verkäufe auch zurück, VW nannte hier ein Absatzminus von 4,3 Prozent.

Die in China stark vertretene Kernmarke VW-Pkw lieferte im ersten Jahresmonat weltweit den Angaben zufolge mit 485.500 Autos 5,8 Prozent weniger aus. Audi konnte hingegen die Verkäufe um 1,8 Prozent auf 147.300 Autos steigern, Porsche legte um 5,8 Prozent auf 19.900 Autos zu. Volkswagen wurde sowohl deutlich weniger kleine Nutzfahrzeuge als auch weniger Lkws und Busse von MAN und Scania los.

RND/dpa