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Bald wieder auf dem Weg ins All: Astronaut Alexander Gerst.

Gerst: „Habe großen Respekt vor zweiter Mission“

Am 6. Juni steigt Alexander Gerst in eine Sojus-Rakete, verlässt die Erde und fliegt für ein halbes Jahr zur Raumstation ISS. Bei seiner zweiten Mission trägt er mehr Verantwortung – und hat großen Respekt.

Der deutsche Astronaut Alexander Gerst sieht seiner zweiten Mission auf der Internationalen Raumstation und seiner neuen Aufgabe als Kommandant der ISS mit großem Respekt entgegen. „Wenn ich es hinbekomme, dass wir unser Programm durchführen und dass wir als Freunde zurückkommen, dann ist das für mich eine großartige Mission geworden“, sagte Gerst am Montag im Kosmonautenausbildungszentrum bei Moskau.

Mit seinen Kollegen, dem Russen Sergej Prokopjew und der US-Amerikanerin Serena Auñón-Chancellor, sei er auf dem besten Weg, dass das gelingt, sagte Gerst bei einer Pressekonferenz zum Abschluss des Trainings für den bevorstehenden Raumflug.

Der Geophysiker aus Künzelsau in Baden-Württemberg war bereits 2014 auf der ISS. Anfang Juni bricht er vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur aus erneut zum Außenposten der Menschheit rund 400 Kilometer über der Erde auf.

Dort soll der Astronaut der Europäischen Raumfahrtagentur Esa ein halbes Jahr bleiben und für einige Monate auch als erster Deutscher das Kommando übernehmen. „Es ist eine große Ehre, dass die internationalen Partner uns als Esa die Verantwortung für die Raumstation geben“, sagte Gerst. Die größten Geldgeber für das fliegende Labor sind die USA und Russland.

Von RND/dpa

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