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Wieder da: Ein Mauritiusfalke, auch bekannt als Falco punctatus, sitzt auf einem Baum.

Hurra, wir leben noch!

Lange dachte man, der Löffelstrandläufer sei ausgestorben. Doch von wegen! Über 100 Tiere erfreuen sich mittlerweile wieder bester Gesundheit. Und so geht es nicht wenigen Arten, deren Lage eigentlich schon hoffnungslos erschien. Das spektakulärste Comeback feiert der Mauritiusfalke.

Fast 26.000 Arten sind aktuell auf der „Roten Liste“ der Weltnaturschutzunion IUCN als gefährdet eingestuft. Aber nicht immer ist die Lage hoffnungslos: Erfolgsgeschichten wie die des Mauritiusfalken zeigen, dass manchmal auch noch so kleine Populationen durch Wiederaufzucht und andere Schutzmaßnahmen gerettet werden können.

Vor 25 Jahren trat die Biodiversitäts-Konvention in Kraft mit dem Ziel, die biologische Vielfalt besser zu schützen und zu erhalten. Zum Tag der Artenvielfalt am 22. Mai nimmt die IUCN dieses Jubiläum zum Anlass, auf einige Erfolge zu verweisen. Das spektakulärste Comeback des Jahres hat der Mauritiusfalke zu feiern, der sich von vier auf immerhin 400 Tiere hochgearbeitet hat.

Von dpa/RND

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