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Der diesjährige Januar-Blutmond wird auch als Alter Mond bezeichnet.

Blutmond Januar 2019: Wann und wo die Mondfinsternis heute Nacht zu sehen ist

Am 21. Januar geht der sogenannte Blutmond oder Alte Mond auf. Wie, wann und ob Sie den Superblutmond im Januar sehen können, erfahren Sie hier.

Am Montag, den 21. Januar 2019 ereignet sich eine totale Mondfinsternis. Am Morgen geht ein sogenannter Superblutmond auf – aber spielt das Wetter mit und ist der Blutmond im Januar 2019 überhaupt sichtbar? Und woher kommt eigentlich sein Name?

Totale Mondfinsternis 2019: Wann kann man den Blutmond sehen?

Der Blutmond am 21. Januar 2019 tritt um 4.34 Uhr (MESZ) in den Kernschatten der Erde ein, da er dann mit 357 340 Kilometern seine geringste Distanz von der Erde erreicht. Währenddessen scheint der Mond in einem dunklen Rot am Himmel. Daher stammt auch der Name Blutmond. Um 5.41 Uhr wird dann die totale Mondfinsternis erreicht sein. Gegen 7.51 Uhr (MESZ) ist das magische Himmelsspektakel wieder vorbei.

● Datum: 21. Januar 2019

● Uhrzeit: 4.34 Uhr

Früh aufstehen lohnt sich also, denn die nächste totale Mondfinsternis wird es erst wieder am 31. Dezember 2028 geben.

Was genau passiert eigentlich bei einer totalen Mondfinsternis und wieso leuchtet der Mond rot? Hier verraten wir es Ihnen.

Wo kann man die Mondfinsternis und den Blutmond 2019 am besten sehen?

Idealerweise beobachten Sie die Mondfinsternis mit freiem Blick und von erhöhter Position nach Nordwesten.

Wetter am 21. Januar 2019: Kann man den Blutmond und die Mondfinsternis im Januar gut erkennen?

Ob Sie den Dezember-Vollmond in voller Gänze anschauen können, hängt maßgeblich vom Wetter ab. Häufig nimmt der Winter im Januar erst so richtig Fahrt auf und so findet schon in der ersten Januar-Woche 2019 eine Abkühlung mit Frost und Schnee statt.

Derzeit stehen die Wetteraussichten für den kommenden Montag in fast allen Teilen Deutschlands gut, denn es wird ein voraussichtlich wolkenfreier Himmel erwartet.

Lesen Sie auch: Astrofotograf nimmt den Mond ins Visier

Blutmond 2019 wird zum Supermond

Der Januar beschert uns nicht nur einen roten Blutmond, sondern gleichzeitig auch einen sogenannten Supermond, . der besonders groß zu sehen sein wird. Das liegt an seiner nahen Position an der Erde – der Mond befindet sich zu diesem Zeitpunkt im sogenannten Perigäum.

Wie kann man den Blutmond und die Mondfinsternis am besten fotografieren?

Um den blutrot gefärbten Mond zu fotografieren, sollten Sie ein paar Dinge beherzigen. Für einen gelungenen Schnappschuss der Mondfinsternis am Montag haben wir Ihnen hier einige Tipps zusammengestellt.

Gibt es 2019 eine weitere Mondfinsternis?

Am 16. Juli 2019 findet eine partielle Mondfinsternis in Deutschland statt. Der Mond tritt dann zumindest teilweise in den Kernschatten der Erde ein. Abseits dessen gibt es in diesen und den Folgejahren jedoch keine Mondfinsternis mehr.

Blutroter Mond und totale Mondfinsternis: Geht die Welt jetzt unter?

Nein. Es mag sein, dass religiöse Fanatiker prophezeien, das Himmelsspektakel, das sich am 21. Januar 2019 ereignet, läute den Weltuntergang ein.

Immerhin finden gleichzeitig drei kosmische Ereignisse statt: Es ist Vollmond, es ist Mondfinsternis und der Mond ist der Erde sehr nah. Für Endzeitpropheten mag das Beweis genug sein, für alle anderen sicherlich einfach ein eindrucksvoller Anblick.

Um herauszufinden, ob die Welt wegen des Blutmondes untergeht, kann man nur abwarten. Wir denken aber eher nicht.

Alter Mond, Wolfsmond oder Eismond: So wird der Blutmond im Januar sonst noch bezeichnet

Alter Mond, Wolfsmond oder Eismond – der Blutmond hat viele geheimnisvolle Namen. Aufgrund seiner Färbung während der Mondfinsternis bekam der Vollmond von unterschiedlichen Kulturen unterschiedliche Namen.

So wurden sich bei den Wikingern Geschichten erzählt über den Wolf, der den Mond jagt. In China war es ein Drache, von dem man erzählte, er habe den Mond verschlungen. Für die Eingeborenen des Amazonas war der Mond hingegen blutrot gefärbt, da dieser von einem Pfeil durchbohrt worden war.

Von RND/do/tr