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Ameisen können mit einfachen Hausmitteln aus dem Wohnbereich vertrieben werden – ganz ohne Gift. Quelle: C. Schüßler - stock.adobe.com

Ameisen im Haus: So vertreiben Sie die Insekten

Ob nun im Haus oder im Garten: Gegen eine Ameisen-Plage gibt es viele chemische Mittel. Diese sollten aber ein allerletzter Ausweg sein. Oft lassen sich die Tiere schon mit ganz einfachen Hausmitteln vertreiben.

Ameisen sind lästig – jedenfalls, wenn sie sich in die Küche des Hauses verlaufen haben oder die Terrasse im Garten vor lauter Ameisen-Straßen nicht mehr zu benutzen ist. Die Tiere sind aber sehr nützlich: Manche Arten sind die Müllabfuhr der Natur, andere wiederum sind im weitesten Sinne ein Klapperstorch. Denn sie verschleppen die Samen vieler Pflanzen, so dass diese sich vermehren können.

Das Dilemma lässt sich aber lösen: Man muss die Tiere nicht umbringen und Köderboxen einsetzen. Man kann den kleinen Krabbeltierchen ganz einfach ihre Grenzen aufzeigen – mit verschiedenen Hausmittelchen.

Ameisen-Plage: Mit einfachen Mitteln vertreiben

Wie Menschen reagieren Ameisen auf so manchen Duft empfindlich. So rät das Umweltbundesamt, Barrieren mit Kaffeesatz oder -pulver zu bauen. Beides ist auch ein guter Dünger im Beet. Stark duftende Kräuter wie Lavendel, Wacholder oder Farnkraut stören laut der Verbraucherzentrale Hamburg den Orientierungssinn der Tiere. Zitronenschalen, Zimtpulver und Essig vertreiben sie ebenfalls. Im Handel gibt es auch Ameisenöl aus entsprechenden ätherischen Ölen.

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Ameise ablenken: Das hilft wirklich

Überrennt eine ganze Kolonie zum Beispiel die Terrasse, während man darauf sitzt und isst, kann man die Tiere ablenken. Die Gartenakademie Rheinland-Pfalz rät, mit Zuckerwasser getränkte Schwammstückchen oder zusammengeknüllten Stoffknäuel auszulegen, die dann mitsamt den Ameisen auf den Kompost gegeben werden.

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Ameise nicht anlocken: Essen im Haus gut verschließen

Futter lockt die Tiere an. Daher gilt: Essensreste und Lebensmittel im Haus sollte man ameisensicher in fest verschließbaren Behältern aufbewahren. Die Verbraucherzentrale Hamburg rät zu Gummidichtungen am Deckel. Aber auch Krümel sollten regelmäßig entfernt werden und Fressnäpfe für Tiere nur offen herumstehen, wenn man sie braucht.

Nicht zuletzt gilt: Wer undichte Fugen und Spalten am Haus ausmachen kann, sollte diese mit Silikon verschließen. Somit kommen die Ameisen erst gar nicht rein – es sei denn, man öffnet ihnen Türen und Fenster. Hier kann man Klebebarrieren anbringen.

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Ameisen mögen Blattläuse: Schädlinge bekämpfen

Hobbygärtner haben meist ein Problem mit Ameisen, wenn sie ein Problem mit Schädlingen haben. Denn die Ameisen stehen auf den Honigtau der Blattläuse, vor allem die darin enthaltenen Kohlenhydrate. So kümmern sie sich um die Blattläuse und schützen sie vor Feinden. Das geht sogar so weit, dass die Ameisen ihre kleinen „Honigkühe“ zu neuen Pflanzen transportieren. In so einem Fall sollte man also erst mal gegen Blattläuse vorgehen.

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Von RND / dpa

Ameisen können mit einfachen Hausmitteln aus dem Wohnbereich vertrieben werden – ganz ohne Gift.