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Über eine Milliarde Tiere sind bei den Bränden ums Leben gekommen. Viele, die gerettet werden konnten, werden in Auffangstationen behandelt. Quelle: imago images/Xinhua

Tierretter rufen auf: Näht, strickt und häkelt für die verletzten Wildtiere in Australien

Unzählige Tiere wurden durch die Brände in Australien verletzt. Statt Geld können Interessierte den Auffangstationen in Australien mit gestrickten Säcken helfen. Ende Januar sollen die Pakete mit den Spenden nach Australien verschickt werden.

In Australiens Wäldern und im Outback brennt es seit Monaten, viele Menschen haben ihr Zuhause verloren. Doch auch die Tierwelt leidet unter den Bränden. Über eine Milliarde Tiere sind den Flammen schon zum Opfer gefallen. Und jene, die sich retten konnten, sind teils stark verwundet. Viele Tierretter sind vor Ort und versuchen, das Leid der Tiere zu lindern. Sie bitten nun um Hilfe aus der ganzen Welt.

Tiere wie Koalas, Kängurus und Flughunde werden in Auffangstationen und Tierkliniken behandelt, offenbar kommen schon jetzt selbst gemachte Decken und ähnliche Utensilien zum Einsatz.

Noch bis Ende Januar mit Strickspenden helfen

Zwar sind die Organisationen auch auf Geldspenden angewiesen, im Speziellen mangelt es aber immer noch an Kängurusäcken, Wickel für Flughundbabys und Kuschelnester für Tierkinder. Deshalb hat die Animal Rescue Collective Craft Guilt (ARCCG) an die ganze Welt eine besondere Bitte: Näht, strickt und häkelt für die verletzten Wildtiere.

Näh- und Strickvorlagen und Anleitungen zum Versand aus Deutschland teilt die Partnergruppe Deutschland hilft Australiens Wildtieren! auf ihrer Facebook-Seite. Ende Januar sollen die Pakete gesammelt nach Australien verschickt werden.

 

 

 

Von Talisa Moser/RND