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In der Sperrzone rund um das explodierte Atomkraftwerk Tschernobyl sind mehrere Hektar Wald in Brand geraten. Quelle: Reiner Finkeldey dpa/lni

Tschernobyl: Waldbrand in Sperrzone um ehemaliges Atomkraftwerk

Knapp 34 Jahre nach dem Super-GAU sind mehrere Hektar Wald in der Sperrzone um das frühere Atomkraftwerk Tschernobyl in Brand geraten. Die Strahlung erschwert die Löscharbeiten – und das Feuer erhöht die Radioaktivitätswerte.

Minsk. In der ukrainischen Sperrzone um das ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl sind etwa 25 Hektar Wald in Brand geraten. Rund 140 Feuerwehrleute versuchten das Feuer zu löschen, teilte der Katastrophenschutz in Kiew am Sonntag mit. Im Einsatz seien auch zwei Löschflugzeuge und ein Hubschrauber.

Tschernobyl: Waldbrand lässt Radioaktivitätswerte steigen

Erschwert würden die Löscharbeiten durch die radioaktive Strahlung. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht, hieß es. In den Wäldern in der Sperrzone kommt es immer wieder zu Bränden. Wie die US-amerikanische Nachrichtenagentur “Associated Press” (AP) berichtet, lässt der Waldbrand die Radioaktivitätswerte in der Gegend steigen.

Das Feuer brach bereits am Samstag aus und konnte zunächst nicht vollständig gelöscht werden. Nach der Explosion des Blocks vier im sowjetischen Atomkraftwerk Tschernobyl 1986 wurden radioaktiv belastete Landstriche um die Atomruine gesperrt. Zehntausende Menschen wurden zwangsumgesiedelt.

RND/bk/dpa