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Die Grußworte der Politiker

Stephan Weil

„Das Projekt war kühn und bis zur Fertigstellung eine Herausforderung – doch das Ergebnis überzeugt: Mit dem neuen Audimax hat der weltweit renommierte Architekt Daniel Libeskind ein architektonisches Highlight geschaffen, auf das die Leuphana Universität sowie Lüneburg und die Region stolz sein können. Entstanden ist eine Architektur, die den Idealen einer offenen Gesellschaft entspricht und damit das Leitbild der Universität widerspiegelt. Ich freue mich, dieses aufregende Gebäude eröffnen zu können, das das Land Niedersachsen trotz mancher Schwierigkeiten immer unterstützt hat.“
Ministerpräsident Stephan Weil

 

Gabriele Heinen-Kljajić

„Anspruchsvoll, spannend und herausfordernd – das Zentralgebäude ist ein Ort mit Strahlkraft für die Universität und die gesamte Region. Das Werk des US-Architekten Daniel Libeskind eröffnet viele neue Perspektiven und steht – passend zum Leitbild der Leuphana – für eine offene, diskussionsfreudige Welt, die junge Menschen in ihrer Vielfalt zusammenbringt und gewohnte Linien auflöst. Das neue Zentralgebäude macht Lust auf Lernen und wird ein Markenzeichen der Universität werden. Ich freue mich, dass wir dank intensiver Anstrengungen – auch seitens des Landes – nun seine Eröffnung feiern können.“
Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić

Ulrich Mädge

„Die Universität ist eine der Kraftquellen für die Entwicklung, die Stadt und Region Lüneburg in den vergangenen Jahren erlebt haben und auch weiterhin erleben. Als eine der kleinsten Universitäten im Lande stand deren eigene Zukunft aber lange durchaus in Frage. Vor diesem Hintergrund kam einst die klare Forderung des Landes, die Uni und die Fachhochschule zusammenzuführen und die Einrichtung zukunftsfähig zu positionieren. Das ist gelungen, nicht zuletzt auch durch das Alleinstellungsmerkmal Libeskind-Bau. Wenn uns als Hansestadt also ein Grund gefehlt hätte, den Bau in jeder Hinsicht zu unterstützen, dann wäre es diese Art Lebensversicherung für die Uni gewesen. Die Leuphana bringt junge Leute nach Lüneburg, macht Stadt und Region zu einem Anlaufpunkt für wissenschaftliche und oft preisgekrönte Kompetenz, sie schafft Aufmerksamkeit und ist uns ein enger Begleiter bei allen Fragen der Nachhaltigkeit.“
Oberbürgermeister Ulrich Mädge

 

Manfred Nahrstedt

„Die Leuphana Universität mit rund 9000 Studierenden ist ein prägender Bestandteil der Bildungsregion Lüneburg. Sie bietet beste Voraussetzungen für Lernen und Weiterbildung auf höchstem Niveau und stärkt Lüneburg als lebendige Studentenstadt. Das neue Zentralgebäude der Universität ist ein Leuchtturm moderner Architektur für ganz Niedersachsen. Darauf können wir alle stolz sein – die Angehörigen dieser Universität, die Bürgerinnen und Bürger und die gesamte Region. Herzlichen Glückwunsch zur Eröffnung!“
Landrat Manfred Nahrstedt

 

Christian Wulff

„Die Region Lüneburg erhält für ihre zukunftsträchtige Universität Leuphana mit dem neuen Gebäude Daniel Libeskinds ein herausragendes Symbol – nicht nur in architektonischer Hinsicht. Es bleibt umstritten, aber es soll helfen, im zukünftigen Wettstreit um die besten Köpfe besonders und nachhaltig erfolgreich zu sein. Die Universität wird damit in die Zukunft aufbrechen und eine Leitfunktion für die ganze Region wahrnehmen.“
Christian Wulff, Niedersächsischer Ministerpräsident a.D. (2003-2010), Bundespräsident a.D. (2010-2012)

 

Dr. Volker Meyer-Guckel

„Kann man durch Architektur Wissenschaft und Bildung befördern? Können visuelle und räumliche Erfahrungen Ideen mehren und Mut machen? Wenn wir Universitätsgebäude planen, dann prägen vor allem Auslastungszahlen und Funktionalitäten die Entwürfe. Bei den Ideen und Skizzen, die der damalige Leuphana-Professor Daniel Libeskind gemeinsam mit Studierenden entwickelt hat, war das anders. Das neue zentrale Campus-Bauwerk sollte natürlich funktionieren und das genehmigte Raumprogramm umsetzen. Aber es sollte vor allem auch – wie gute Bildung und Forschung – inspirieren und irritieren. Nun steht es, und es ist überwältigender als jede Vorstellung. Zugleich ist es weit mehr als ein Universitätsgebäude: Es wird ein kultureller Mittelpunkt der Region Lüneburg werden und Menschen einladen, die bislang eher wenig Bezug zur Universität hatten. Es wird Raum für Debatten und Kulturen geben, die unweigerlich Einfluss haben auf Wissenschaft und Bildung an der Leuphana und deren Verhältnis zur Öffentlichkeit, worauf ich sehr gespannt bin. Es repräsentiert das Verständnis einer Einrichtung, die für die Zukunft arbeitet und diese mitgestaltet, in offenen Dialogen für eine offene Gesellschaft. Das Projekt erforderte sehr viel von dem, was es einfordert: Dialog, Mut, Risikobereitschaft, Kreativität, Durchsetzungskraft und Kooperation. Allen Beteiligten sei dafür von Herzen gedankt. Es hat sich gelohnt.“
Stiftungsratsvorsitzender Dr. Volker Meyer-Guckel

David McAllister

„Es war ein langer und gelegentlich auch äußerst steiniger Weg von der Idee, alle Universitätsstandorte auf einem zentralen Campus zusammenzuführen, bis hin zur konkreten Umsetzung. Und dieses einzigartige Universitätsgebäude wäre wohl auch nicht entstanden, wenn es der Landespolitik nicht gelungen wäre, die europäische Kommission in Brüssel vom besonderen Förderbedarf des ehemaligen Regierungsbezirks Lüneburg zu überzeugen.
Dass wir heute mit Genugtuung auf das Erreichte blicken können, hat auch damit zu tun, dass das Bauvorhaben von einem ungewöhnlich breiten Engagement der öffentlichen Hand getragen wurde. Es war gut und richtig, dass die Politik in Stadt und Land Stehvermögen und Rückgrat bewiesen hat – gerade auch in den schwierigen Zeiten. Die Hansestadt Lüneburg ist mit dem Libeskind-Bau nicht nur um eine architektonische Attraktion reicher. Die ersten Studenten werden die Seminarräume im neuen Zentralgebäude vermutlich schon zum Start des Sommersemesters im April nutzen können. Ich bin mir sicher: Das neue Zentralgebäude wird das Gesicht Lüneburgs nachhaltig verändern. Über die Fertigstellung dieses ambitionierten Bauvorhabens kann und sollte man sich nicht nur in Lüneburg, sondern überall in Niedersachsen aufrichtig freuen!“
David McAllister, Europaabgeordneter und Niedersächsischer Ministerpräsident a.D. (2010-2013)

 

Lutz Stratmann

„Zugegeben, viele Widerstände mussten überwunden und Bedenken ausgeräumt werden! Kaum eine vergleichbare Hochschule hat das Ministerium so intensiv beschäftigt wie die Leuphana. Auch persönliche Anfeindungen und Verunglimpfungen, die vor allem Sascha Spoun und Holm Keller zu ertragen hatten, waren leider nicht selten und für uns alle eine neue, unschöne Erfahrung. Ich habe beide für ihre Fähigkeit neue Wege zu erkennen und mutig mit Ausdauer und viel Beharrungsvermögen zu gehen, bewundert. Ihnen und ihrem Team ist es zu verdanken, dass die Leuphana für ihr innovatives Studien- und Universitätsmodell beispielgebend geworden ist und bundesweite Strahlkraft entfaltet. Dieses positive Bild wird nun durch die Eröffnung eines einzigartigen Universitätsgebäudes komplettiert. Unsere Arbeitswelten verändern sich dramatisch. Künftig kommt es darauf an, in digitalisierten, vernetzten Strukturen mit neuen Lehrmethoden und Lehrinhalten Experimentierräume zu schaffen, in denen sich Kreativität und Erfindergeist entfalten können. Das von Daniel Libeskind und den Studierenden entworfene Zentralgebäude bietet solche Räume. Wieder einmal hat die Leuphana mutig bewiesen, dass ausgetretene Pfade verlassen werden müssen, um Neues zu entdecken.“
Lutz Stratmann, Wissenschaftsminister a.D. (2003-2010)

 

10 Kommentare

  1. Reklame, Reklame, Reklame

    Das Panoptikum der Verantwortlichen. „Entstanden ist eine Architektur, die den Idealen einer offenen Gesellschaft entspricht und damit das Leitbild der Universität widerspiegelt“? Was für ein absurder und gedankenleerer Nonsense! WIE genau spiegelt Architektur denn sowas wieder? Das wüsste man gerne. Und WIE ist denn hier entstanden, was angeblich „den Idealen einer offenen Gesellschaft entspricht“? Vom ersten Augenblick an durch ein nie abreißendes Gewese von Geheimnistuerei, Unaufrichtigkeit, Hochstapelei, Propaganda, Intrigen und Manipulation!

    Aber was sollen die darein verwickelten Kammerherrn mit Dame denn zuletzt auch anderes sagen? Das Ende solcher Show-Geschichten ist immer dasselbe:

    „Aber er hat ja gar nichts an!“ rief zuletzt das ganze Volk. Das ergriff den Kaiser, denn das Volk schien ihm recht zu haben, aber er dachte bei sich: ,Nun muß ich aushalten.‘ Und die Kammerherren [mit Dame] gingen und trugen die Schleppe, die gar nicht da war.

    LG, Jochen Bergmann

    • „Die Welt will betrogen sein, also werde sie betrogen.“ Gian Pietro Carafa (CRth), später Papst Paul IV., 15./16. Jahrhundert

      (Im Jahre 1555 wurde er im Alter von 79 Jahren zum Papst gewählt. Bis dahin hatte er immer wieder von Reformen gesprochen. Nach der Wahl jedoch betrieb er Nepotismus, indem er einen seiner Neffen, den Condottiere Carlo Carafa, zum Kardinalstaatssekretär, und den anderen Neffen Giovanni Carafa, einen ebenso brutalen Abenteurer, zunächst zum Generalkapitän der Kirche und dann zum Herzog von Paliano machte. Zur Stärkung seiner Kirche erweiterte Paul die Befugnisse der „Heiligen Inquisition“. Er wachte darüber, dass die Inquisitoren sich nicht durch persönliche Rücksichten hemmen ließen. So ist von ihm der Satz überliefert: „Selbst wenn mein eigener Vater Häretiker wäre, würde ich das Holz zusammentragen, um ihn verbrennen zu lassen.“)

  2. Der Kernbau ist mit Absicht so gebaut, sagte Libeskind. Er soll Politiker verwirren , damit sie nicht nachdenken und den Bürger weiter verarschen.

  3. Mit Blick auf letzte Risiken könnten die Baukosten am Ende die 100-Millionen-Marke knapp übersteigen, hatte die Uni im Dezember mitgeteilt. Ursprünglich waren sie auf knapp 58 Millionen Euro beziffert worden. Den größten Anteil tragen der Bund und das Land, die EU sowie die Stadt und der Landkreis Lüneburg. Die Endabrechnung soll frühestens in einigen Monaten vorliegen. Der Modellrechnung des Rechnungshofes zufolge hätte ein zweckmäßiger Neubau auch für rund 31 Millionen Euro entstehen können.Die Verarschung kostet demnach ca 70 Millionen Euro. Ob die dafür Verantwortlichen auch eine Quittung bekommen werden?

    • Nein … wie immer !! Als Privatperson hätte ich Insolvenz anmelden dürfen. Hier ist alles ok … business as usual

  4. Von dem Ruhme der berühmtesten Menschen gehört immer etwas der Blödsichtigkeit der Bewunderer zu, und ich bin überzeugt, daß solche Menschen das Bewußtsein, daß sie von einigen, die weniger Ruhm aber mehr Geist haben, durchgesehen werden, ihren ganzen Ruhm vergällt. Eigentlicher ruhiger Genuß des Lebens kann nur bei Wahrheit bestehn. Newton, Franklin, das waren Menschen, die beneidenswert sind.

  5. Ich danke den vielen Steuerzahlern die dieses Projekt schliesslich bezahlt haben.

    „Von dem Ruhme der berühmtesten Menschen gehört immer etwas der Blödsichtigkeit der Bewunderer zu, und ich bin überzeugt, daß solche Menschen das Bewußtsein, daß sie von einigen, die weniger Ruhm aber mehr Geist haben, durchgesehen werden, ihren ganzen Ruhm vergällt“

  6. Habe mir auf Spiegel-online mal einen Seminarraum angeschaut:

    Die ein Drittel bis die Hälfte der Bodenfläche ist „sanft“ ansteigend und geht in eine nach hinten geneigte Wand über, so dass der Raum massiv verschwendet wurde (und man noch nicht mal Bilder aufhängen kann oder Regale).
    Was für eine Raum- und Ressourcenverschwendung.

    Und dann schwadroniert die Leuphana über Nachhaltigkeit ……

    • Holm ,Spoun und Libeskind , das Dreigestirn aus der Fassenacht. Fassenacht kommt entweder von fassen (greifen) oder doch nur von: ich fasse es nicht? St.Gallen lässt grüßen. Zum verarschen kam man in die Provinz nach Lüneburg. Das Trio war sehr erfolgreich.Provinz-Politiker sind ein dankbares Opfer. Wurde schon durch Cross-Border-Leasing bestätigt. Die Dekadenz feiert sich selbst und lässt sich vom Bürger bezahlen. Die Frage ist hier, Jungfrau und Prinz sind bekannt, aber der Bauer? Ob hier Libeskind die Rolle übernommen hat? Bauer und Erbauer sollen ja verwandt sein.