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Gemeinsam mit den Bürgern will die LZ mit ihrer Bürgerrecherche "Wem gehört Lüneburg?" mehr Transparenz auf dem Lüneburger Wohnungsmarkt schaffen. Das Picknick im Kurpark war eine gute Gelegenheit, um mehr über die Aktion zu erfahren und sich mit Nachbarn auszutauschen. Foto: t&w

Bildergalerie: „Wem gehört Lüneburg?“-Picknick im Kurpark

Lüneburg. Zum Thema Wohnen in der Hansestadt brennt jedem eine Frage unter den Nägeln. Das zeigete sich am Sonntagnachmittag beim großen Picknick im Kurpark, zu dem die Landeszeitung anlässlich der Bürgerrecherche „Wem gehört Lüneburg?“ eingeladen hatte. Rund 200 Lüneburger waren der Aufforderung gefolgt und diskutierten volle drei Stunden bei Kaffee und Kuchen mit dem Projektteam und Oberbürgermeister Ulrich Mädge.

Austausch unter Lüneburgern

Hohe Mieten, Neubau-Projekte, sowie die Planungen der Stadt waren dabei die häufigsten Themen. Mädge beantwortete außerdem viele Fragen zur Einführung eines Mietspiegels. „Ein Mietspiegel nützt nur bei einem Mieter-Markt etwas. Aktuell haben wir aber einen Vermieter-Markt. Das heißt, ein Mietspiegel würde nur dazu führen, dass Vermieter die Obergrenzen ausreizen“, begründete Mädge, warum er sich gegen einen Mietspiegel für Lüneburg ausspricht.

Auch immer wieder Thema: Wie viel darf Lüneburg noch wachsen? „Lüneburg ist perfekt für uns“, finden Angela und Klaus Ewigleben. „Eine Stadt, die nicht zu groß, aber lebendig ist.“ Martin Paulokat nahm mit anderen Besuchern auf dem orangenen Sofa der Aktion Platz. „Für Lebensqualität ist mir besonders ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis wichtig“, sagt er. Um dieses zu pflegen, bot das Picknick im Kurpark mehrere Stunden viele Gelegenheiten.

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Fotos: Hans-Jürgen Wege   Text: Katja Grundmann