Coronavirus

Lüneburg vorbereitet auf weitere Lockerungen

Wie in Lüneburg hat sich in ganz Niedersachsen die Corona-Lage entspannt, kein Kreis liegt in der Wocheninzidenz mehr über 20. Das Land plant weitere Lockerungen - und unser Kreis schafft die Voraussetzungen dafür. Doch es gibt auch mahnende Stimmen.

 Wo es den digitalen Impfpass in Lüneburg gibt

Jetzt ist es auch in Lüneburg möglich: Wer vollständig geimpft ist, kann einen digitalen Impfpass bekommen. Erhältlich ist er in Apotheken und im Impfzentrum. Warum es in der Arztpraxen zurzeit noch keine elektronischen Impfzertifikate gibt, erläutert Oliver Christoffers von der KVN.

 Mit dem Füllhorn gegen das Virus

Michael Kiesewetter, Vorstandsvorsitzender der NBank, ist stolz auf die Leistung seiner Förderbank in der Coronakrise. (Foto: NBank)

Die Bilanzpressekonferenz der NBank für das Jahr 2019 fiel wegen Corona aus. "Wir ertranken in Förderanträgen." Die sind nun weitestgehend abgearbeitet. Und die Bilanz für 2020 zeigt gewaltige Umwälzungen.

 Entspannung am Stint

Nach dem Zusammenstoß zweier Fahrradfahrer mussten am Sonnabend kurz vor 20 Uhr zwei Rettungswagen anrücken. Der Einsatz verlief problemlos, auch dank einer weitesgehend leeren Stintbrücke. (Foto: be)

Gefahr im Verzuge sah die Stadt im Wasserviertel. Über Wochen schlugen Betrunkene rund um den Stint massiv über die Stränge. Verbote und Polizeipräsenz sollen dies künftig unterbinden. Feuerprobe war an diesem Wochenende.

 Stadt setzt Zeichen am Stint

Passanten und Mitarbeiter des Ordungsamtes auf der Ilmenauabrücke am Stint. (Foto: be)

Die Präsenz von Polizei, privater Security und Personal des Ordnungsamtes sorgt dafür, dass es am frühen Abend friedlich zugeht im Lüneburger Wasserviertel. Aber: "Das Partyvolk kommt erst um Mitternacht", sagte einer der Beamten.

 Corona wird nicht verschwinden

Wer sich nicht gegen Corona impfen lässt, wird sich auch bei niedrigen Infektionszahlen der Gefahr aussetzen, in Zukunft mit dem Virus infiziert zu werden, sagt Dr. Sebastian Graefe, ärztlicher Leiter des Lüneburger Impfzentrums. Umso wichtiger sei es, dass dieser Sommer genutzt werde, um möglichst viele Menschen zu immunisieren. Aktuell beschäftigt ihn auch das Thema digitaler Impfpass.

 Corona-Soforthilfe: Die Geldfrage bleibt strittig

Der Rat der Hansestadt hat ein Soforthilfepaket verabschiedet, das die Folgen der Corona-Pandemie für Kinder, Jugendliche und Familien abfedern soll. (Foto: Adobe Stock)

Der erste große Ärger über die Finanzierung scheint verdaut, alle Beteiligten bemühen sich nun, die Adressaten in den Mittelpunkt zu stellen. Kinder, Jugendliche und deren Eltern, die Unterstützung brauchen nach den vielen Monaten, in denen Corona das Familienleben durcheinander gewirbelt hatte. Die Stadt hat ein Hilfspaket geschnürt, das im Rat verabschiedet wurde. Nur eine Fraktion scherte aus.

 Ausflüge, Freizeiten und Co: Diese Fördergelder gibt es

Der Landkreis hat noch Fördergeld für schöne Sommeraktivitäten zu vergeben: Inga Masemann (von links), Yvonne Hobro, Freia Srugis und Christian Gebhardt. (Foto: t&w)

Sommerfreizeiten, Vereinsfeiern oder Ausflüge ins Museum – zu den Sommerferien ist nach der langen Lockdown-Zeit wieder vieles möglich. Der Landkreis Lüneburg hat verschiedene Fördertöpfe im Angebot. Doch bei all dem Spaß für die Kids könnte es an ausreichend Gruppenleitern und Trainerinnen hapern.

 Was tun mit den Stoffmasken?

Mit dem Aufkommen der Maskenpflicht im Frühjahr 2020 haben viele Menschen selbstgenähte Masken getragen - aktuell sind hauptsächlich medizinische Masken zulässig. Ein paar Ideen zur Zweitverwertung gibt es aber. (Foto: Adobe Stock)

Schöne Stoffe, individuelle Muster: Die selbst genähten Masken gab es zu Beginn der Pandemie in jeder Ausführung. Ganz nach dem Motto: Wenn schon Maske, dann aber in schick. Jetzt liegen die guten Stücke eher traurig in der Schublade herum. Doch ein paar Ideen für die Zweitverwendung gibt es.

 Sauftourismus zum Stint

Wenn die Party vorbei ist, bietet sich ein abstoßendes Bild. Die Straßen und das Ilmenau-Ufer sind voll mit Müll, In den Hauseingängen stinkt es nach Erbrochenem, Anwohner müssen Kothaufen auf den Treppenstufen beseitigen. (Foto: t&w)

Die Situation in Lüneburgs Kneipenviertel am Stint eskaliert: Hunderte Feierwütige feiern im Wasserviertel Alkoholexzesse. Zurück bleiben Müllberge und Erbrochenes in den Straßen, vollgekotete Hauseingänge und zerschlagene Scheiben. Anlieger wenden sich mit einem Hilferuf an Oberbürgermeister Ulrich Mädge.