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Coronavirus

 Weihnachtsmarkt-Aus: Wie geht es für die Schausteller jetzt weiter?

Nach nur einer Woche war Schluss: Der Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz wurde am Mittwoch abgebaut. (Foto: phs)

Der Lüneburger Weihnachtsmarkt hatte gerade einmal sieben Tage geöffnet. Doch seit Dienstagabend ist Schluss mit Bratwurst, Glühwein und Weihnachtsstimmung. Nicht jeder Schausteller kann die Entscheidung, unter 2G-plus-Regeln zu schließen, nachvollziehen. Sie alle hoffen nun auf Unterstützung vom Land, um die Umsatzverluste auszugleichen.

 Warnstufe 2: Diese Regeln gelten aktuell in Lüneburg

Maskenpflicht gilt in der Innenstadt, ab Mittwoch werden die Regeln noch verschärft. Dann reichen zum Beispiel in Restaurants Masken und ein Impfzertifikat nicht mehr aus - auch ein negativer Test muss vorgelegt werden. (Foto: t&w)

Von 3G bis 2G und 2Gplus war es wegen der Wucht der vierten Corona-Welle nur ein kurzer Weg. Die LZ gibt einen Überblick darüber, was jetzt wo gilt. Dabei geht es nicht nur um die zusätzlichen Tests, sondern auch um die Verschärfung der Maskenpflicht.

 Corona in Lüneburger Seniorenheim

Am Wohnpark Alte Saline wurden insgesamt zehn Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. (Foto: t&w)

Die Infektionen konnten durch die regelmäßigen Schnelltests im Seniorenheim entdeckt werden. Das Heim steht nun unter Quarantäne, die Angehörigen sind informiert.

 Coworking: Arbeiten mit kreativem Austausch

Geschäftsführerin Karlene Spiegel und Coworker Marcel Peters im "Freiraum". (Foto: t&w)

Coworking-Spaces profitieren vom Trend zum Homeoffice und dezentralen Arbeiten. Auch außerhalb großer Städte etablieren sich immer mehr Bürogemeinschaften. Sie haben eines gemeinsam: das soziale Miteinander. Ein Besuch im Lüneburger "Freiraum".

 Gibt es Mittwoch einen Zwangslockdown in Lüneburg?

Seit der Öffnung um 9 Uhr ebbt auch der Andrang an der Teststation am Sande/Rote Straße nicht ab. Da es im Landkreis nur vier, in der Stadt dagegen 13 Teststationen gibt, kommen auch viele Bürger aus dem Landkreis nach Lüneburg zum Testen. (Foto: t&w)

Wenn am Mittwoch die Warnstufe 2 gilt, wird es an den Teststationen einen gigantischen Ansturm geben, warnen die Lüneburger Chefs von ASB und DRK. Hinzu kommt, dass es noch nicht genug neues Personal für eine deutliche Ausweitung des Tests-Netzes gibt und auch die Testkits teilweise knapp werden.

 Mal wieder zu wenig Impfstoff

Seit Montag bietet das Team des Landkreises Impfungen in einem Nebengebäude der IHK in der Lüneburger Innenstadt an. (Foto: t&w)

Mit 2900 Impfdosen weniger als eingeplant müssen zum Beispiel die mobilen Impfteams des Landkreises durch diese Woche kommen. Auch Ärzte beschweren sich, dass sie wegen zu wenig gelieferten Impfstoffs bereits vereinbarte Termine absagen müssen. Landrat spricht von einem Skandal.

 Wie können wir unsere Kinder schützen?

Lüneburgerin Andreea Tribel sorgt sich um ihre Kinder im Kita- und Grundschulalter. (Foto: t&w)

Für die Altersklasse 5 bis 11 Jahre wurde der Corona-Impfstoff zugelassen. Es fehlt allerdings noch die Stiko-Empfehlung. Immer weniger Eltern wollen darauf warten und ergreifen die Initiative.

 Gilt ab Mittwoch 2G-plus in Lüneburg?

Restaurant, Theater oder Sport – all das wird für Geimpfte und Genesene in der nächsten Warnstufe, die bereits am kommenden Mittwoch erreicht sein könnte, nur noch mit negativem Test möglich sein. Dann gilt nämlich 2G-plus. ASB und DRK bereiten sich auf lange Schlangen an Testzentren vor und suchen weiterhin Personal.

 Unter Tränen abgewiesen

Krippenerzieherin Alexandra Paul wollte eine Boosterimpfung.

Krippenerzieherin wollte sich in Amelinghausen boostern lassen, durfte aber nicht, weil sie wenige Tage zu früh da war.