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Coronavirus

 Gilt ab Mittwoch 2G-plus in Lüneburg?

Restaurant, Theater oder Sport – all das wird für Geimpfte und Genesene in der nächsten Warnstufe, die bereits am kommenden Mittwoch erreicht sein könnte, nur noch mit negativem Test möglich sein. Dann gilt nämlich 2G-plus. ASB und DRK bereiten sich auf lange Schlangen an Testzentren vor und suchen weiterhin Personal.

 Unter Tränen abgewiesen

Krippenerzieherin Alexandra Paul wollte eine Boosterimpfung.

Krippenerzieherin wollte sich in Amelinghausen boostern lassen, durfte aber nicht, weil sie wenige Tage zu früh da war.

 Diese neuen Corona-Regeln gelten jetzt im Landkreis Lüneburg

Am Mittwoch, 24. November, ist in Niedersachsen eine neue Corona-Verordnung in Kraft getreten. Landesweit gilt damit die Warnstufe 1 - das gilt somit auch für den Landkreis Lüneburg. Was das heißt und welche Änderungen es mit sich bringt, haben wir hier für Sie aufgeschlüsselt. Grund sind die aktuellen Werte bei der Hospitalisierungsinzidenz, den Neuinfektionen und der Intensivbettenbelegung. 

2G-Plus-Regel für Besucher im Klinikum Lüneburg

Das Klinikum hat die Besucherreglung verschärft.

Wer Patienten im Lüneburger Krankenhaus besuchen will, muss sich an strenge Vorgaben halten: Geimpft und genesen reicht ab sofort nicht mehr aus, nur mit einem zusätzlichen negativen Corona-Test ist der Zutritt erlaubt.

Neue Regeln für Schulen

Auch für Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 1 und 2 gilt die Maskenpflicht in den Unterrichtsräumen, wenn sich die Schülerinnen und Schüler am Sitzplatz befinden.

In Niedersachsen gelten ab Mittwoch, 24. November, weitere Maßnahmen zum Schutz des Schul- und Kitabetriebes vor dem Coronavirus. Unter anderem werden die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch im Unterricht am Platz auf die Schuljahrgänge 1 und 2 ausgedehnt, mehrtägige Schulfahrten bis Ende des Schulhalbjahres am 31. Januar 2022 untersagt und die 3G-Regeln für Schulbeschäftigte eingeführt

 Corona-Verdacht im Kreistag

Mehrere positive Ergebnisse nach Schnelltests innerhalb der Verwaltung. Auswertung der PCR-Tests sollen am Dienstag Gewissheit bringen.

Mit Bildergalerie: Mini-Impfzentrum am Sande

Geduld ist am Sonnabend gefordert: Zwei bis drei Stunden beträgt die Wartezeit, bevor Impfwillige den gewünschten Piks erhalten. (Foto: t&w)

Warten auf die nächste Impfung: Am Marienplatz haben sich am Sonnabend lange Schlangen gebildet. 414 Impfungen sind am Ende des Tages verabreicht worden, 500 Dosen Impfstoff standen bereit. Ab 29. November soll das Warten in der Kälte dann ein Ende haben. Der Landkreis hat feste Räume gefunden.

 Sorge vor Fachkräftemangel

Die Impfpflicht für Pflegekräfte und klinisches Personal soll kommen. Die Konsequenzen bereiten betroffenen Einrichtungen aus Lüneburg Sorgen. (Foto: be)

Bund und Länder waren sich bei ihrem letzten Treffen einig: Pflegekräfte und Klinikmitarbeiter sollen zu einer Corona-Impfung verpflichtet werden. Auch in Lüneburg wird dieses Vorhaben weitestgehend begrüßt. Doch es bleibt die Sorge vor möglichen Konsequenzen.

 Kommentar: Die Feste unseres Lebens

Malte Lühr: Kommentar

Die Corona-Pandemie wird unser Leben verändern. Aktuell scheucht das Virus unsere Politiker wieder einmal wie aufgeschreckte Hühner über die Höfe der Republik. Derweil müssen wir darüber nachdenken, wie wir das umbauen, was uns Halt gibt: die Feste unseres Lebens.