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Coronavirus

 Vor allem Familien verbreiten Virus

Kinder Corona

Davor hatte Landrat Jens Böther immer gewarnt: Eine diffuse Infektionssituation würde zur Folge haben, dass im Landkreis Lüneburg bei einem weiteren Ansteigen des Inzidenzwertes einschneidendere Maßnahmen getroffen werden müssen. Nun hat sich offenbar genau diese Situation entwickelt: Eine erhöhte Infektionsgefahr gibt es nicht mehr primär in Gemeinschaftseinrichtungen wie Seniorenheimen, sondern vor allem unter jüngeren Personengruppen, die deutlich aktiver unterwegs sind.

Lüneburg gedenkt der Corona-Opfer

Kerzen

Lüneburg. Die Corona-Pandemie hinterlässt tiefe Spuren und bringt Leid und Trauer in viele Häuser. Was für Familien und Freunde zusätzlich sehr belastend ist: Ein angemessener Abschied von den Verstorbenen ist …

 Corona-Fälle bei den Roten Rosen

Rote Rosen

Es ist quasi das Damoklesschwert, das seit Monaten auch über den Studiohallen der TV-Produktion der Roten Rosen in Lüneburg hängt: Was, wenn es im Team mal einen Corona-Fall gibt? Jetzt wurden erstmals zwei Mitarbeiter positiv getestet. Das hat Auswirkungen auf die Dreharbeiten.

Kulturspaziergang auf 21 Stationen angewachsen

Mit kulturellen Farbtupfern zum Sehen und Hören bereichert der Verein Kulturrausch während der Pandemie die Lüneburger Innenstadt. Immer mehr Künstlerinnen und Künstler zeigen in Schaufenstern Werke aus Bildender Kunst, Literatur und Musik.

 „Unheimliche Herausforderung der Justiz“

Oberverwaltungsgericht

Neue Arbeitsabläufe, hohe Arbeitsbelastung – dazu der Druck des Sparzwangs. Thomas Smollich, Präsident des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts, zog eine gemischte Bilanz des Jahrs 2020. Und verweist auf künftige Herausforderungen am Horizont.

 Ausgebrannt und verzweifelt

Eltern Corona

"Eltern wollen immer alles richtig machen", weiß Sabine Dehning, Geschäftsführerin des Albatros e.V. Doch das ist in einer Pandemie kaum möglich. Viele Eltern sind überfordert, müde, erschöpft oder verzweifelt. Dennoch haben nicht alle Unterstützungsangebote im Landkreis während der Corona-Pandemie mehr Resonanz erfahren.

 Eine Rechnung, die nicht aufgeht

Inzidenz

Nächtliche Ausgangssperren, erneute Schließung von Schulen und Geschäften, härtere Kontaktbeschränkungen – Lüneburg schnupperte am Mittwoch an den bislang schärfsten Maßnahmen dieser Pandemie. Einen Inzidenzwert von 96,7 errechnete das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) an diesem Tag für den Kreis. Würde der Wert drei Tage über 100 steigen, müsste der Landrat die Notbremse ziehen. Am Donnerstag aber sank dieser Wert dann plötzlich wieder auf 90,1, obwohl die täglichen Fallzahlen ein anderes Bild abgeben. Wie kann das sein?

 Vorher geht keiner nach Hause

Infektionsketten

Es ist einen Wettrennen gegen die Zeit, jeden Tag aufs Neue: Die Unterbrechung von Infektionsketten und die Eindämmung weiterer Corona-Ausbrüche sind derzeit zentrale Aufgaben der Gesundheitsämter. Bis zu einem Inzidenzwert von 50 sei das problemlos möglich, dann könne das Geschehen außer Kontrolle geraten – so lautet eine Faustregel. In Lüneburg liegt dieser Wert seit einiger Zeit deutlich höher. Dennoch habe man noch alles im Griff, heißt es aus der Behörde.

 „Ein richtiger Abschied war nicht möglich“

Demenz Abschied

Ein Mann, zwei Diagnosen, eine Krise – und eine Familie, die ihm hätte beistehen wollen, aber nicht konnte. Das Corona-Virus hat Birgit Banks wertvolle Zeit genommen, sich von ihrem Vater zu verabschieden – nicht, weil der Senior daran erkrankt wäre, sondern weil sie und der Rest der Familie ihn nicht besuchen konnten. Manchmal wochenlang.

Kleines Netz von Teststationen

Schnelltests sind ein wichtiges Instrument beim Modellversuch "Sicheres Öffnen" in Lüneburg. Dessen Start ist zwar auf unbestimmte Zeit verschoben, das Netz der Teststationen wird aber trotzdem ausgebaut. Und auch der Einsatz der Luca-App soll intensiviert werden.