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Kultur lokal

 Verfemt, verboten und fast vergessen

Arthur Degner: "Sonne über dem Haff" (ca. 1922). (Foto: Ostpreußisches Landesmuseum)

Sie standen für Aufbruch, für Mut und neue Wege. Doch expressionistisch malende Künstler blieben in Königsberg eine Randgruppe, ihr Werk wurde von Nazis und Krieg weitgehend verfemt bzw. zerstört. Nach dem Krieg hatten es viele der – ihrer künstlerischen Basis und Heimat beraubte – Maler schwer, Fuß zu fassen.

 Simone Fezer stellt in Lüneburg aus

Simone Fezer beim Aufbau ihrer Ausstellung „Broken. Wachstu(r)m“ im Kunstverein.

Für ihre vieldeutigen Rauminstallationen erhielt Simone Fezer den Kunstpreis des Lüneburgischen Landschaftsverbands. Die zum Preis zählende Ausstellung ist jetzt beim Kunstverein Lüneburg zu sehen. Es gibt viel zu entdecken, zu bestaunen, zu diskutieren.

 Philipp Stadelmaier über seine Zeit in Lüneburg

Philipp Stadelmaier bei einer Lesung im Oktober im Heinrich-Heine-Haus.

Mit kleinen Städten hat es Philipp Stadelmaier eigentlich nicht so. Der in Wien lebende Schriftsteller bewarb sich trotzdem fürs Heinrich-Heine-Stipendium in Lüneburg – und wurde ausgewählt. Bereut hat er es nicht.

 Neues Museum in Odense enthält ein Stückchen Lüneburg

Der Märchendichter Hans Christian Andersen ist in Odense geboren und prägt die Stadt auch heute.

Hans Christian Andersen ist mit Märchen wie „Des Kaisers neue Kleider“ weltweit berühmt. In seiner dänischen Heimatstadt führt ein neues, spektakuläres Museum in die Welt des Dichters. Am Rande spielt Lüneburg eine kleine Nebenrolle. Warum, weiß niemand.

 Die Städtische Cantorei im Bardowicker Dom

Der Chor hat über die lange Pause seine Qualität gehalten.

Mozart beendete sein Requiem nicht, Schubert schrieb für seine siebte Symphonie nur zwei Sätze. Beide Werke erklangen jetzt an einem musikalisch runden Abend im Bardowicker Dom. Das Gotteshaus selbst aber und ein „ungebetener Gast“ spielten an dem Abend auf merkwürdige Weise mit.

 Die Show soll weitergehen

Akrobaten, Bauchredner und Puppenspieler: Nirgendwo im Norden ist die Welt des Varietés so schön, charmant und faszinierend wie im Hamburger Hansa-Theater. Jetzt trotzt eine neue Saison der Pandemie – wer weiß, wie lang.

 Was für ein Gebräu

Irrwitzer (Jan-Philip Walter Heinzel) ist längst nicht so genial, wie er denkt. (Foto: t&w)

Michael Endes „satanarchäo-lügenialkohöllischer Wunschpunsch“ feiert Premiere am Theater Lüneburg. Es wird schnell klar, wie aktuell das Stück ist und wie wenig es mit einem Weihnachtsmärchen zu tun hat.

 Malerische Eloquenz

Jimmi D. Päsler schafft durch fluoreszierende Farben besondere Perspektiven. (Foto: t&w)

Die Galerie Kulturboden in Scharnebeck zeigt dank ihres gut vernetzten Kurators Anton Bröring immer wieder besondere Künstler an. Ab Sonnabend, 27. November, zeigt der Bremer Maler Jimmi D. Päsler seine Werke. Er ist schon das dritte Mal dort zu Gast, diesmal mit Bildern, die durch Schwarzlicht eine irre Lebendigkeit erhalten, da sie punktuell mit Neonfarben gemalt sind.

 Jetzt sind die Lisbeths dran

Die Saxofonistin Charlotte Greve

Sie lebt in New York, studierte in Berlin, kam zum Jazz in Lüneburg: Die Saxophonistin Charlotte Greve bringt mittlerweile viele Projekte auf Bühne und CD. Jetzt tourt sie mit ihrem seit zwölf Jahren bestehenden Lisbeth Quartett durch Deutschland und macht im Reinstorfer One World Station.