Kultur lokal

 Die zweiten dreißig Jahre

Ihre Kunst kann riesig sein und auch im kleinen Format groß. Jetzt führt die in Radegast und Berlin lebende Künstlerin Franek mit einem opulenten Bildband durch die zweiten dreißig Jahre ihres Schaffens. Band eins umfasst die Jahre von 1960 bis 1990, nun geht es bis hin zur Gegenwart, zu Bildern, die zeitgemäße Titel tragen.

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 Sie will wieder auf Mördersuche

Britta Bothe

Beim Grusel-Event „Hamburg Dungeon“ überlebt sie als Darstellerin Pest und Cholera. Corona aber stoppt auch bei ihrem eigenen Theaterprojekt, dem Mitmach-Krimitheater. Von Cathrin Jahnke übernahm die Winsener Schauspielerin Konzept, Team und Fundus der Lüneburger Stadtgeschichten. Die nächste Premiere ist für den 20. März geplant.

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 Fragezeichen und die Unschärfe der Welt

Literaturbüro Lüneburg

Umbuchen, absagen, vom realen Betrieb in die Online-Welt wechseln: Das Literaturbüro Lüneburg arbeitet sich durch den Lockdown, statt ins Heine-Haus werden die Besucher daheim an den Computerbildschirm gebeten. Für Februar sind zwei reale Besuche angekündigt, es kommen Lüneburg-Ehrengast Ingo Schulze und Iris Wolff – wenn die Corona-Maßnahmen nicht verlängert werden.

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 Am Anfang steht immer die Zeichnung

Das Werk des südafrikanischen Künstlers, Filmemachers, Theater- und Opernregisseurs William Kentridge, geboren 1955 in Johannesburg, ist mit einer groß angelegten Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg zu sehen.

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 Sie haben viel zu erzählen

Das Team des Kurzfilmfestivals IM.Kasten musste coronabedingt umplanen. Statt im November soll nun im April das Fest der jungen Filmer im Scala-Programmkino laufen. Für die Jury hat unter anderem ein Schauspieler mit Lüneburger Wurzeln zugesagt.

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 Lovis Corinth: Die Kraft nationaler Mythen

„Im Schutz der Waffen“ von Lovis Corinth (1858-1925). (Foto: Museum)

Die Aktualisierung von Mythen ist ein bewährtes Mittel, um eine nationale Identität zu schaffen. Das lässt sich gut an einem Gemälde zeigen, das Lovis Corinth im Jahre 1915 malte, mitten im Ersten Weltkrieg also. Das lebensgroße Ritter-Gemälde "Im Schutz der Waffen" ist im Ostpreußischen Landesmuseum zu sehen.

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 Intendant Aust: „Ich habe einen wirklich schönen Beruf gehabt“

Jan Aust hat heute achtzigsten Geburtstag, gefeiert wird unter Coronabedingungen, also hauptsächlich daheim allein. (Foto: t&w)

Er stand noch mit Gustaf Gründgens auf der Bühne, liebt die Klassiker und hat sich nach Barnstedt zurückgezogen. Schaut Jan Aust, von 1991 bis 2010 Intendant des Theaters Lüneburg, zurück auf sein heute 80 Jahre währendes Leben, dann ist ein Mann kennenzulernen, der viel Ruhe und Zufriedenheit ausstrahlt und von sich sagt: "Ich habe immer viel Glück gehabt".

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 Bücher mit geradem Rücken

Es gibt in Deutschland rund dreitausend Buchverlage, das ist genug, sollte man meinen. Fünf Mitarbeiterinnen von HarperCollins entdeckten aber noch eine Lücke im Angebot ihres Hauses: Literatur von Frauen. Also gründeten sie den Verlag Ecco, der ausschließlich Erzählungen von Autorinnen publiziert. Die ersten fünf Titel, darunter zwei Romandebüts, sollen im März an den Start gehen.

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