Kultur lokal

 Gute Ideen, viele Einwände

Annika Weinert-Brieger

Es ist gar nicht so einfach, Künstlern durch die Corona-Zeit zu helfen. Das zeigt ein Antrag von Annika Weinert-Brieger (Die Linke) im Kulturausschuss der Stadt Lüneburg. der solle einen Notfallfonds von 50.000 Euro erstellen. Aber der Antrag wurde aus verschiedenen Gründen abgelehnt. Denn er verstoße gegen den Gleichheitsgrundsatz, Geld könne außerdem nur über Projektförderung fließen.

Weiterlesen »

 Geschichte sichtbar machen

Carl-Schirren-Archiv

Mit Briefen, Fotos, Karten und vielem mehr erinnert das Carl-Schirren-Archiv im Lüneburger Brömsehaus an die Geschichte der Deutschbalten. Nun sollen die über fünf Zimmer verteilten Archivalien für Forschung und Öffentlichkeit aufbereitet werden. Das dauert sechs Jahre und soll 900.000 Euro kosten. Die Stadt Lüneburg will sich mit 30 000 Euro beteiligen.

Weiterlesen »

 Vor allem fehlt ihnen das Publikum

Krankheit, Corona und Kontaktverbot einerseits, Kreativität undn Zuspruch andererseits: Das Theater Bleckede ist zurzeit geschlossen, aber hinter denn Türen wird gearbeitet. Undine und Peter Andersonn schreiben neue Stücke, feilen an der Regie und decken über neue Formate nach. Natürlich ist das Geld knapp, vor allem aber vermissen die Betreiber ihr vertrautes Publikum.

Weiterlesen »

 Hamburger Kunsthalle erst mal nur virtuell

Hamburger Kunsthalle

Was passiert, wenn Künstler einen Raum in Szene setzen – ohne inhaltliche oder formale Vorgaben? Das ist in der Hamburger Kunsthalle zu sehen, wo sich sieben Künstlerinnen und Künstler ausprobieren konnten. Die Ergebnisse sind unter dem Titel "Die absurde Schönheit des Raumes" zu erleben, aufgrund des Lockdowns light erst mal nur virtuell – wie auch die anderen Ausstellungen des Hauses.

Weiterlesen »

Liebe Grüße an Ingo. Jule!

Lüneburg. Im Museum lieben Kinder Erlebnisräume mit interaktiven Stationen und einfachen Texten. So können sie spielend mit den für sie manchmal spröde wirkenden musealen Themen umgehen. Die Bedürfnisse der jungen …

Weiterlesen »

 Irgendwie wird es gehen

Bassist Sebastian Brand.

Freie Künstler trifft die Krise besonders. Der Lüneburger Bassist Sebastian Brand verdient sein Geld mit einem breiten Mix an Engagements. Jetzt aber geht nichts uns kurzfristige Besserung ist nicht in Sicht. Entmutigen lässt sich der Musiker aber nicht.

Weiterlesen »

 Lesungen ohne finanzielles Risiko

Rund siebzig Lesungen, die von der Niedersächsischen Büchereizentrale im November veranstaltet werden sollten, wurden wegen des Corona-Lockdowns abgesagt. Ein 110.000 Euro umfassendes Rettungsprogramm hilft den Autorinnen und Autoren sowie den Veranstaltern über die Einnahme-Lücke hinweg. Ein Interview.

Weiterlesen »

 Elfen und Orks in Berlin 2079

Mike Krzywik-Groß

Der Lüneburger Sozialpädagoge und Autor Mike Krzywik-Groß ist ein Fan von Dystopien wie etwa "Blade Runner", von Fantasy-Literatur und von den Shadowrun-Rollenspielen. Dies alles führte zu seinem Roman "Alter Ego", jetzt legt er mit "Alter Ratio" den Nachfolge-Titel vor. Die Science-Fiction-Erzählung spielt in Berlin 2079, die Stadt ist zu einer düsteren, gesetzlosen Welt verkommen.

Weiterlesen »

 Not der Künstler wird lange zu spüren sein

Frei arbeitende Künstler haben ein ganz schlechtes Jahr. Ihre Einnahmen gehen gegen null, und öffentliche Hilfe ist rar. Benjamin Klein und Timm Markgraf starteten ein eigenes Projekt: #coronakuenstlerhilfe. Statt der erträumten zehn Millionen Euro flossen nur 3615 Euro Aber das ambitionierte Duo macht weiter.

Weiterlesen »

 Naturfotograf Rudi Sebastian zeigt „Wasser“ im Überseequartier

Mal flüssig, mal fest, mal dampfend, mal modderbraun, mal türkisblau – Wasser ist ein faszinierendes Element. Diese unglaubliche Bandbreite hat den Naturfotografen Rudi Sebastian schon vor Jahren gepackt. Auf seinen Reisen scheut er keine Mühen, die Wasserwelten in Szene zu setzen. 50 seiner Bilder sind derzeit in der Fußgängerzone der HafenCity Hamburg zu sehen.

Weiterlesen »