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Kultur lokal

 Gabi Marks: Augenblicke als Zeitzeugen

Gabi Marks

Die Künstlerin Gabi Marks aus Leer stellt Fotos zum Thema Nähe in der Lüneburger Nicolaikirche aus. Pastor Oldenburg, der sie einst in Ostfriesland konfirmierte, freut sich über die Nähe, die sich beim sporadischen Wiedersehen trotz geografischer und zeitlicher Entfernungen immer wieder einstellt.

 Inspiration durch Backsteinmauern

Stephan Thome, Heine-Stipendiat, arbeitet an einem neuen Buch. (Foto: phs)

Stephan Thome lebt eigentlich in Taipeh, hat Familie in der taiwanesischen Hauptstadt. Für Buchvorstellungen und anderes kommt der Bestsellerautor allerdings immer wieder nach Europa. So verbringt er drei Monate als Heinrich-Heine-Stipendiat in Lüneburg, wo er an seinem neuesten Roman arbeitet, der mal nicht in Asien spielt.

 Hollywood, was sonst!?

Sebastian Winter im Gespräch in einem Szene-Lokal in New York.

Dass zufällige Begegnungen dem Leben eine entscheidende Wendung geben können, das hat auch der Hamburger Sebastian Winter erfahren. Der Besuch eines Musicals war für ihn wie eine Initialzündung, ihm war klar: Musik ist mein Leben. Mittlerweile hat er hochtrabende Pläne, wie manch Außenstehender denken könnte ...

 Die Macht der Träume

Ist oft und gern lesend unterwegs: Johanna Marie Feil, hier mit ihrem ersten eigenen Roman. (Foto: t&w)

Was Johanna Marie Feil macht, das macht sie ganz. Die 19-jährige Lüneburgerin mag die Herausforderung, die „challenge“. Das bringt sie zu Europameisterschaften im Rope Skipping, zu einem Eins-Komma-Null-Abi, und jetzt hat sie beim Rote Katze Verlag einen Fantasy-Jugendroman veröffentlicht.

 Reise mit John Williams in ferne Galaxien

Am Sonntag, 10. Juli, 17 Uhr, treten Jutta Borowski (Oboe) und Eva Pankoke (Klavier) im One World auf. (Foto: privat)

Der AStA der Leuphana lädt zum Open-Air-Festival, das Heeresmusikkorps Hannover spielt Klassik und Hollywood-Musik im Kurpark: Groß und breit gefächert ist das Angebot an Livemusik in den kommenden Tagen – bevor dann ab 14. Juli der Lüneburger Kultursommer mit einem Auftritt von Nena beginnt.

 Die vernähten Gesichter

Annegret Soltau besucht an der KulturBäckerei sich selbst bzw. die Büste, die Bildhauerin Barbara Westphal von der Künstlerin schuf. (Foto: Wallis)

Annegret Soltau hat den eigenen Körper zum Thema ihrer Kunst gemacht. Die 1946 in Lüneburg geborene, weltweit gefragte Künstlerin vertritt eine feministische Position, prangert Gewalt an, zeigt in ihren Arbeiten Verletzlichkeit und Missachtung. Berühmt ist Annegret Soltau, die jetzt in Buchholz ausstellt, für zerrissene und grob vernähte Fotografien ihres Gesichts.

 Kondensat eines Sommers

Christa Donatius wohnt und arbeitet für drei Monate in der Stipendiatenwohnung im Rote-Hahn-Stift.

Eine Menschenmalerin ist Christa Donatius. Sie zeigt Männer und Frauen in alltäglichem Tun, umgeben von Lüneburger Kulissen. Die Künstlerin war drei Sommermonate lang als Stipendiatin der Uwe-Lüders-Stiftung in der Stadt. Besonders werden die Bilder durch einen Effekt, der Motive wie Fotonegative aussehen lässt.

 Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche

Der Biologe und Museums-Kurator Dr. Christoph Hinkelmann präsentiert das Präparat eines Alaska Elches. (Foto: t&w)

Elche gelten als bezaubernde Tiere: Sie sind groß, ein bisschen trottelig, sehen mit ihren Schaufeln und der klobigen Ramsnase etwas seltsam aus, und sie sind meistens scheu und friedlich. Im Ostpreußischen Landesmuseum ist ihnen eine Sonderausstellung gewidmet, sie nähert sich dem riesigen Hirsch aus verschiedenen Blickwinkeln.

Als Solisten bei den Symphonikern spielen

Von links: Klavierlehrerin Katharina Hinz, Julius Lehman, Alexandra Schmeling, Mia Klein, Jesper Funke und Bürgermeisterin Hiltrud Lotze.

Beim Konzert der Lüneburger Preisträger des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ im Forum der Musikschule wurden Mia Kleinen, Alexandra Schmeling, Jesper Funke und Julius Lehmann auf besondere Weise geehrt

 Schuhe aus, Augen auf

„Sorgen, Falten, Sammeln“ lautet das Jahresmotto des Kunstvereins Lüneburg. In ihrem Beitrag rückt Lucila Pacheco Dehne das übersehene Alltägliche ins Zentrum. (Foto: t&w)

Spüllappen, Kamm, Hammer, Münze und mehr: lauter Dinge, die wir grundsätzlich brauchen, laufend gebrauchen, aber eher achtlos benutzen. Sie stehen in der Kunst von Lucila Pacheco Dehne dafür, wie wir uns kümmern oder eben nicht. Beim Kunstverein Lüneburg hat die Künstlerin einen ganzen Raum gestaltet – in der Mitte steht eine Vogelscheuche.