Anzeige

Kultur lokal

 Einladung zum Spielen

Antjé Femfert (rechts) und Kirstin Rechten wollen ein neues Schauspiel-Format etablieren. (Foto: oc)

Sie wollen nicht konkurrieren, sondern kooperieren. Um Theaterpädagogik kümmern sich fast alle Bühnen. Meistens geht es dabei um aktuelle Produktionen. Mit einem neuen Zentrum wollen frei arbeitende Theaterpädagogen Angebote bieten, die nicht auf Spielpläne abgestimmt sind.

 „Bartsch, Kindermörder“ in der KulturBäckerei

Nils Nupnau spielt den Kindermörder Jürgen Bartsch. (Foto: t&w)

Vier minderjährige Jungen quälte und ermordete Jürgen Bartsch in den 1960er Jahren. Nach seiner Verhaftung offenbarte Bartsch sein Seelenleben in mehr als 400 Briefen. Daraus filterte Oliver Reese den Theatermonolog "Bartsch, Kindermörder". Thomas Ney inszeniert das Stück nun mit Nils Nupnau. Es sei spannend wie ein Krimi, meint der Regisseur.

 Mozarts „Così fan tutte“ im Theater Lüneburg

Così fan tutte

Mit Mozarts „Così fan tutte“ startet das Theater Lüneburg endgültig in die neue Saison. Olaf Schmidt holt in seiner Inszenierung die Oper in die Gegenwart. Das passt, denn der Cocktail der durchgeschüttelten Gefühle ist heute so aktuell und präsent wie zu Mozarts Zeit.

 „Kunst ver-rückt Tanz“ im T.3

„Kunst ver-rückt Tanz“

Zur neuen Spielzeit hat Olaf Schmidt mehrere neue Mitglieder in seine Ballettcompagnie integriert. Bei „Kunst ver-rückt Tanz“ hat der Ballettdirektor erneut seiner Truppe die Initiative überlassen.

 Der leise Weltstar

Klaus Voormann präsentiert das berühmte "Revolver"-Cover. (Foto: t&w)

Er spielte den Bass für „Imagine“, die Flöte für „Mighty Quinn“, er bekam für sein Cover des Beatles-Albums „Revolver“ einen Grammy. Jetzt wird dem Künstler Klaus Voormann zum ersten Mal eine Ausstellung gewidmet, die seine Kunst und seine Musik gleichermaßen darstellt. In der Lüneburger Kulturbäckerei wird Popkulturgeschichte dokumentiert.

 Deutsch-estnische Skulptur für das Lüneburger Hanseviertel

„Segel setzen“ heißt das Motto für ein gemeinsames Kunstwerk der Partnerstädte Lüneburg und Tartu. Auf dem großen Stadtplatz im Hanseviertel an der Hansestraße steigt nun eine stilisierte Schiffsskulptur aus dem Boden. Kunst soll das junge Viertel beleben.

 Alles dreht sich um die Liebe

Die Mezzosopranistin Céline Akcag, ist neu im Ensemble, sie singt am Sonnabend den Part der Dorabella. (Foto: t&w)

Mozarts Oper "Così fan tutte" ist nicht ganz so bekannt wie "Die Zauberflöte" oder der "Figaro", bezaubert aber ebenso durch ihre schwerelose Musik. In der Verwechslungskomödie um vier junge Menschen, deren Beziehungen kräftig durcheinandergebracht werden, stellt sich die Mezzosopranistin Céline Akcag als neues Ensemble-Mitglied dem Publikum vor.

 Nachts ist im Zoo mächtig was los

Das Theater Mär spielt am 26. September „Gute Nacht, Gorilla“, das Rumpelstilzchen ist am 10. Oktober zu Gast. (Foto: privat)

Das Theater im e.novum meldet sich zurück. Am Freitag startet die Bühne von Margit Weihe mit einem erneuten Gastspiel des Improvisationstheaters Steife Brise. Eigene Produktionen sind das Weihnachtsmärchen "Hans im Glück" und der Michael-Ende-Klassiker "Momo".

 Die eiserne Berliner Schnauze

Rund 220 Auftritte absolvierte Klaus Behr mit Literatur- und Musikprogrammen. Jetzt geht er in den Ruhestand. (Foto: t&w)

Fünfundzwanzig Jahre lang hat Klaus Behr Kleinkunst betrieben. Die Programme des promovierten Literatur- und Sozialwissenschaftlers drehten sich um Klassiker wie Bertolt Brecht, Heinrich von Kleist und Georg Büchner. Nun hat Klaus Behr im Lüneburger Mosaique mit einem Tucholsky-Abend seinen Abschied gefeiert.