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Kultur lokal

 Die Trompete hängt an der Garderobe

Fast wäre Ulrich Petersen Fußballer geworden. Aber die Musik war nachhaltiger als der Sport. Petersen studierte Trompete, unterrichtete und wurde für fast 30 Jahre Direktor der Lüneburger Musikschule – ein Leben zwischen Noten und Statistiken.

 Der nette Neue

Die WG-Bewohner (v.l.): Raimund Becker-Wurzwallner, Birgit Becker, Leif Scheele und Agnes Müller. (Foto: Theater)

Ein Theaterstück über eine Wohngemeinschaft, Stress im Badezimmer, Privatsphäre, Party, und den Neuen, der plötzlich in der WG auftaucht. Alec wird durch seine Hilfsbereitschaft und sein Engagement zunächst als Bereicherung empfunden, dazu trägt auch sein gefräßiger Kater bei. Aber Alecs Protokollsucht und Belohnungssysteme lassen die Stimmung kippen und werfen Fragen auf.

 Björn Stephan liest im Heine-Haus

Björn Stephan las aus seinem Roman, Judith Scheffel, Leuphana-Studentin des Begleitseminars bei Tilmann Lahme (r.), moderierte den Abend und stellte den Journalisten und Autor vor.

Plattenbau, Nachwendezeit, alles ist anders. Aus der Sicht eines 13-Jährigen erzählt Björn Stephan in seinem ersten Roman von äußeren und inneren Umbrüchen. „Nur vom Weltraum aus ist die Erde blau“ heißt das Buch, das der aus Schwerin stammende Autor im Lüneburger Heine-Haus vorstellte. Stephan führt in eine unaufgeräumte Zeit.

 Stille, Schlichtheit, leise Töne

Daniel Stickan und Uwe Steinmetz haben ein neues Album aufgenommen. (Foto: Tommaso Tuz)

Meistens produzieren sie neue Klänge für die Kirche. Jetzt haben der Lüneburger Pianist Daniel Stickan und der Berliner Saxofonist Uwe Steinmetz das religiöse Umfeld einmal verlassen. Auf „Deeper Standards“ spüren sie Liedern hinterher, die sie aus der Kindheit und ihrer Heimat kennen – und die zu Jazz werden.

 Leuchter leuchten im Licht

Gestalteten die Ausstellung „Winterzeit“ in der Kreuzkirche (v.l.): Katja Hirschbiel, Marlis Otte und Tobias Stych. (Foto: be)

Eiseskälte, vertrocknete Blütenstände, wohliges Kerzenlicht – die Möglichkeiten, die vierte Jahreszeit bildhaft darzustellen sind zahlreich. Katja Hirschbiel, Kunstkuratorin der Kreuzkirche, hat Künstler gebeten, sich dieses Themas anzunehmen. Aquarelle, Acrylbilder und Fotografien sind das Ergebnis – zu sehen in dem Gotteshaus an der Röntgenstraße.

 Gute Grafik für kleines Geld

Silke Straatman zeigt drei Griffelkunst-Beispiele: von Jean Leppien, Jerry Zeniuk und Strawalde. (Foto: t&w)

Seit 1925 besteht die Vereinigung der Griffelkunst, gegründet in Hamburg. Ihr Ziel: Auch Menschen, die nicht zu den Wohlhabenden zählen, sollen qualitätvolle Kunst sammeln können. Das Konzept trägt bis heute. In Lüneburg hat Silke Straatman eine Gruppe betreut. Das sollen jetzt andere übernehmen.

 So klingt Freundschaft

Erinnerung an Vor-Coronazeiten: Hier spielt unter der Leitung von Enrique Tejado eine BigBand aus Schülerinnen und Schülern des Konservatoriums aus Cáceres und der Lüneburger Musikschule beim WOMAD Festival auf der Plaza Mayor von Cáceres. Tejado ist auch am Projekt YX//CHANGE beteiligt. (Foto: privat)

Seit 2004 treffen sich junge Musiker aus dem spanischen Cáceres und aus Lüneburg zu gemeinsamen Projekten. Das ist zurzeit nicht möglich. Doch die Musikschüler beider Städte verstummen nicht: Sie studierten ein völlig neues Stück ein – an getrennten Orten. Ein jetzt fertiges Video fügt die Musik zusammen und erzählt noch viel mehr.

 Die entgleisende Macht des Zufalls

Gert Loschütz freut sich über die einführenden Worte von Moderator Tilmann Lahme. (Foto: t&w)

Die erste Lesung im neuen Jahr: Auf Einladung des Literaturbüros Lüneburg im Rahmen der LiteraTour Nord stellte Gert Loschütz im glockenhaus seinen neuen Roman vor. Der spielt in Genthin und entwickelt vor dem Hintergrund des bisher schwersten (und dennoch wenig bekannten) Zugunglücks auf deutschem Boden, eine bezaubernde Liebesgeschichte.

Udo-Jürgens-Hommage erst im Mai

Die Lüneburger Symphoniker

Das erste Konzert in der LKH Arena ist und bleibt die Udo-Jürgens-Hommage „Aber bitte mit Sahne“ der Lüneburger Symphoniker. Allerdings nicht am 25. März, sondern am 28. Mai. Die Einstellung des Theater-Spielbetriebs ist Grund für die Verlegung.