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Kultur lokal

 Gute Grafik für kleines Geld

Silke Straatman zeigt drei Griffelkunst-Beispiele: von Jean Leppien, Jerry Zeniuk und Strawalde. (Foto: t&w)

Seit 1925 besteht die Vereinigung der Griffelkunst, gegründet in Hamburg. Ihr Ziel: Auch Menschen, die nicht zu den Wohlhabenden zählen, sollen qualitätvolle Kunst sammeln können. Das Konzept trägt bis heute. In Lüneburg hat Silke Straatman eine Gruppe betreut. Das sollen jetzt andere übernehmen.

 So klingt Freundschaft

Erinnerung an Vor-Coronazeiten: Hier spielt unter der Leitung von Enrique Tejado eine BigBand aus Schülerinnen und Schülern des Konservatoriums aus Cáceres und der Lüneburger Musikschule beim WOMAD Festival auf der Plaza Mayor von Cáceres. Tejado ist auch am Projekt YX//CHANGE beteiligt. (Foto: privat)

Seit 2004 treffen sich junge Musiker aus dem spanischen Cáceres und aus Lüneburg zu gemeinsamen Projekten. Das ist zurzeit nicht möglich. Doch die Musikschüler beider Städte verstummen nicht: Sie studierten ein völlig neues Stück ein – an getrennten Orten. Ein jetzt fertiges Video fügt die Musik zusammen und erzählt noch viel mehr.

 Die entgleisende Macht des Zufalls

Gert Loschütz freut sich über die einführenden Worte von Moderator Tilmann Lahme. (Foto: t&w)

Die erste Lesung im neuen Jahr: Auf Einladung des Literaturbüros Lüneburg im Rahmen der LiteraTour Nord stellte Gert Loschütz im glockenhaus seinen neuen Roman vor. Der spielt in Genthin und entwickelt vor dem Hintergrund des bisher schwersten (und dennoch wenig bekannten) Zugunglücks auf deutschem Boden, eine bezaubernde Liebesgeschichte.

Udo-Jürgens-Hommage erst im Mai

Die Lüneburger Symphoniker

Das erste Konzert in der LKH Arena ist und bleibt die Udo-Jürgens-Hommage „Aber bitte mit Sahne“ der Lüneburger Symphoniker. Allerdings nicht am 25. März, sondern am 28. Mai. Die Einstellung des Theater-Spielbetriebs ist Grund für die Verlegung. 

 So verändert die Pandemie das Leben einer Illustratorin

Stefanie Dahle, 1981 in Schwerin geboren, lebt seit vielen Jahren im Raum Lüneburg. Mit dem Studium an der HAW Hamburg im Fachbereich Illustration legte sie den Grundstein für ihre berufliche Laufbahn. Heute gestaltet sie selbst fantasievolle Bilderbuchwelten, in die man sich stundenlang hinein träumen kann. Corona hat ihre Arbeitsweise verändert und auch ihre Erfolgsfigur Erdbeerinchen Erdbeerfee.

 Theater Lüneburg stellt Spielbetrieb ein

Rot angeleuchtet als Zeichen der Zuversicht am 1. Dezember 2020 - leider hat‘s nicht gereicht, das Theater stellt den Spielbetrieb vorerst ein. (Foto: t&w)

Gesundheit geht vor: Die Pandemie zwingt das Theater Lüneburg vorläufig in die Knie. Es geht aber auch ums Geld. Ein laufender Spielbetrieb bei drastisch reduzierter Platzzahl führt das Haus noch tiefer in die ohnehin roten Zahlen. Einige Produktionen wurden nun komplett gestrichen – auch das Arena-Konzert am 25. März braucht einen neuen Termin.

 An den Mauern des Schweigens

"Bluthochzeit" - Ballett-Premiere im Theater. (Foto: Jochen Quast)

Spaniens bedeutendster Dichter des 20. Jahrhunderts ist in Deutschland wenig präsent. An Federico Garcia Lorca (1898-1936) erinnert jetzt Olaf Schmidts neues Ballett „Bluthochzeit“ im Theater Lüneburg. Wer in Granada nicht nur auf den Alhambra-Baukomplex schaut, kann dort auch den Dichter entdecken.

 Jünger werden, Zukunft sichern

Teamwork wird im One World groß geschrieben. Auch „Frontman“ Jens Thomsen (l.) packt mit an. (Foto: t&w)

Keine vier Jahre gibt es das One World in Reinstorf in der früheren Dorfkneipe. Die Idee: Konzerte, Hilfe für Geflüchtete und Offenheit für andere (Musik-)Kulturen zu verbinden. Nach gutem Start kam Corona dem Konzept in die Quere. Seither geht es dem Team wie allen Veranstaltern. Sie kämpfen ums Weitermachen, um ihr Publikum, ihre Mitarbeiter. „Mut Mut Mut heißt die Geschichte“, sagt One-World-Macher Jens Thomsen.

 Theater für Große und Kleine

Momo (Mila Borchers) lauscht dem Man von der Zeitersparniskasse. (Foto: t&w)

Mit der Premiere von Michael Endes "Momo" hegt das theater im e.novum ins neue Jahr. Weiter geht's im Februar mit dem Stück „Wie es euch gefällt“, frei nach William Shakespeare.