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Kultur lokal

Schatten über der Schöpfung

Der musikalische Leiter Joachim Vogelsänger, umgeben von Friedrich von Mansberg (von links), Sander de Jong, Kay Stiefermann und Signe Heiberg. (Foto: t&w)

Theater und St. Johanniskirche führen Oratorium von Haydn auf. Zwischen die einzelnen Schöpfungstage wird zeitgenössische Musik von Max Richter montiert.

 Wie weit trägt das Wasser?

Matthias Steinhagen pflegt auch den Jazz mit der Geige, das ist in dieser Branche ein eher seltenes Instrument. (Foto: t&w)

Erst studierte er Klassik, dann Jazz. Er spielte Irish Folk, nahm Reggae-Songs auf und ist bei eigenen Poprock-Stücken angekommen. Der Geiger Matthias Steinhagen lebte lange in Italien, länger in Spanien, mittlerweile in Lüneburg. Mit seiner Band Oceanys hat Steinhagen ein neues Album aufgenommen – und hofft auf Erfolg.

 Faszination und Schrecken

Zu den "Kräften der Natur" führen Bilder von Caelos Gonz´lez Yanez, zu sehen bis 30. Juni in der Galerie im Glockenhof. (Foto: oc)

Die unbremsbare Kraft von Naturereignissen hielt der Maler Carlos González Yañez (1925-2017) in seiner letzten Schaffensphase fest. Aus Chile stammend, zuletzt in Bleckede lebend hinterließ der Künstler ein Werk, dessen Kern im Kunstarchiv Neuhaus bewahrt wird. Die Galerie im Glockenhof zeigt nun die „Kräfte der Natur“.

 Die Orgel zum Umschnallen

Das Akkordeonorchester probt in der Musikschule für seinen Auftritt am Sonntag im Kurpark. (Foto: t&w)

Reine Akkordeon-Orchester sind ein wenig aus der Mode gekommen, in Lüneburg aber gibt es so ein Ensemble seit mehr als siebzig Jahren. Das Instrument ist kompliziert in der Konstruktion und anspruchsvoll im Spielen, es ist am Sonntag im Kurpark zu hören. Die Mitglieder wollen auch um neue Mitglieder werben.

 Hinreißendes Tanztheater

Wilde Gefühle erlebt das Premieren-Publikum bei „Green Light“.

Eine Uraufführung über die seismografischen Schwingungen einer Lost Generation im Findungsprozess nach Lockdowns, Maskenpflicht und Abstandsregeln erlebte das Publikum im Theater Lüneburg. Das Tanztheater „Green Light“ feierte Premiere.

 Öfter mal was Neues

Karin Greife (rechts) hat ihr "Kiew"-Bild der Artothek in der Ratsbücherei geschenkt. Das "Kunst für alle"-Projekt wird von Claudia Bußjäger betreut. Die mit dem Kiew-Motiv gedruckten Postkarten für die Ukraine-Hilfe gibt es jetzt auch in der Ratsbücherei zu kaufen. (Foto: t&w)

336 Kunstwerke bietet die Lüneburger Artothek in der Ratsbücherei. Kunst zum Ausleihen bleibt ein Erfolgsmodell, rund ein Drittel der Werke ist laufend unterwegs. Jetzt hat Karin Greife der Artothek ein „Kiew“-Gemälde geschenkt. Damit verbunden ist der Druck von Postkarten. Sie stehen zum Verkauf, das Geld geht an Ukraine-Flüchtlinge.

 Das Elend, der Reichtum, der Dünkel

Martha Sophie Marcus. (Foto: ff)

In den Büchern der Lüneburger Schriftstellerin Martha Sophie Marcus sind vor allem Frauen die Heldinnen. Das ist auch in ihrem jüngsten Werk „Die Blüte der Novemberrosen“ nicht anders.

 Junge Autorinnen stellen sich vor

Juli Haase (links) und Michèle Yves Pauty im Gespräch mit Moderator Thomas Klupp.

Schreiben kann man lernen, kreatives Schreiben auch. Darum ging es bei der jüngsten Veranstaltung des Literaturbüros. Im Salon Hansen stellten sich junge Autorinnen vor, die mit ihrem Debütroman überzeugten, über ihre Arbeit mit einem Verlagsmitarbeiter sprachen.

 Der Künstler, den die Stadt vergaß

Karien Leppien von der Erbengemeinschaft Jean Leppien hat eine Schenkung von fünf Bildern ans Museum Lüneburg ermöglicht. (Foto: oc, „©VG Bild-Kunst Bonn 2022: Jean Leppien)

Jean Leppien gilt als der bedeutendste aus Lüneburg stammende Künstler des 20. Jahrhunderts. Sein Leben war spannender als ein Krimi. In Lüneburg aber blieb der verfolgte Nazi-Gegner und von Paris aus europaweit präsente Künstler bis in die späten 80er Jahre ausgeblendet. Das Museum Lüneburg hat nun Leppien-Bilder als Schenkung erhalten und zeigt sie dauerhaft.