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Kultur lokal

 Und dann kam Gott

Carolin George auf den Stufen der St.-Johannis-Kirche in Lüneburg, ihrer Konfirmationskirche. (Foto: Berit Neß)

Die Wandlung, die Carolin George erfahren hat, ist eine ganz besondere. Und die Wahl-Lüneburgerin, die seit Jahren als Redakteurin, Fotografin und Autorin in der Salzstadt lebt und arbeitet, möchte mit ihrer Geschichte Mut machen und vielleicht zur Nachahmung anregen. Im Folgenden beschreibt sie, wie sie den Weg in die Kirche fand, und wer noch mehr wissen will, der kann es vielleicht in ihrem Buch dazu finden.

 Buchrezension: „Ein Koffer voller Schönheit“

Sie war viele Jahre Lokalredakteurin für die Landeszeitung Lüneburg, doch dann zog es Brigitte Kanitz nach Italien, wo sie sich ganz auf das Schreiben konzentrierte und einen Roman nach dem anderen auf den Markt brachte, je nach Genre unter verschiedenen Pseudonymen. Ihr jüngstes Werk spielt nicht nur in den 50er- und 60er-Jahren, sondern auch in Lüneburg. „Ein Koffer voller Schönheit“ handelt von einer Frau, die als erste Avon-Beraterin Deutschlands Frauen-Power beweist.

 Es braucht viel mehr davon

Adventskonzert „Machet die Tore weit“ mit den Lüneburger Symphonikern mit Phillip Barczewski. (Foto: t&w)

Weihnachtskonzerte stiften Trost und Frieden – mit sich selbst und mit der Welt. Fast alle Konzerte müssen in diesem Jahr wieder ausfallen. Chöre, die sich lange vorbereitet haben, verstummen. Ein Konzert mit Orchester, Chor und Solisten gab es nun doch, ausgeführt vom Theater, aufgeführt an Lüneburg schönstem Konzertort.

 Sommerleuchten und Winterlicht

Andrej Becker, hier in seinem Barnstedter Atelier, stellt zurzeit in der Ratsbücherei aus. (Foto: privat)

Der Lüneburger Maler Andrej Becker ist auf vielen Gebieten versiert, vom Stillleben über Porträts bis zu atmosphärereichen Szenen aus der Lüneburger Altstadt. Kirchen und Backsteinbauten stehen im Zentrum von Beckers aktueller Ausstellung in der Lüneburger Ratsbücherei.

 Theater Lüneburg: Es geht mal wieder ums Ganze

Das Theater Lüneburg.

Tariferhöhungen reißen Löcher in die Etats der Theater in Niedersachsen. Das Land überlässt das Problem den Bühnen, erhöht die laufenden Zuwendungen nicht entsprechend. Auf das Theater Lüneburg kommen jedes Jahr 80 000 Euro Mehrkosten zu, sagt Barbara Beenen, Vorsitzende des Aufsichtsrats. Eine Lösung ist nicht in Sicht.

 Momo: Und plötzlich steht die Zeit still

Mila Borchers spielte die Hauptrolle der Momo am Premierentag.

"Momo" – wer kennt ihn nicht, diesen Kinder- und Jugendroman von Michael Ende, der 1973 auf den Markt kam und heute immer noch aktuell ist. Das zeigt auch der Untertitel: "Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte". Denn Hetze, Stress, immer verfügbar sein – das sind Phänomene, mit denen heutzutage junge wie alte Menschen zu tun haben. Da ist es schön, wenn eine Momo kommt und die Zeit für Muße und Spaß zurückbringt ...

 Kaum bekannt und trotzdem attraktiv

Zum ersten Mal leitet Kapellmeister Gaudens Bieri ein Konzert der Lüneburger Symphoniker. Er hat Werke einstudiert, die kaum bekannt sind, was sie kaum weniger reizvoll macht als manchen Hit der Orchestermusik. Zwei Hornisten machten besonders auf sich aufmerksam.

 Im Bauchnabel der Welt

Verrucht, androgyn und sexy – mit langer Zigarettenspitze betörte einst Marlene Dietrich die Welt – in der Revue gespielt von Lena Müller. (Foto: Jens Hauer)

So grau die Tage waren, so schillernd die Nacht. An die vermeintlich Goldenen Zwanziger, an Marlene Dietrich, Anita Berber, Josephine Baker, die Comedian Harmonists und viele mehr erinnert die rasante Show „Berlin, Berlin“. Im Berliner Admiralspalast feierte die Revue Premiere, ab Januar geht sie auf Tournee, wird das Publikum mitreißen und auch mal stocken lassen.

 Wo der Blick bis an den Horizont reicht

Judith Hermann in der Musikschule in Lüneburg.

Eine Frau verlässt ihren Mann, die Stadt, ihren Job, zieht ans Ende einer Straße eines Dorfes an der Nordsee. In ihrem Roman „Daheim“ gibt Judith Hermann der Landschaft und ihren Menschen eine Sprache. Beim Lüneburg-Stopp im Rahmen der LiteraTour Nord zeigt die Schriftstellerin, wie sich mit wenigen Worten weite Räume öffnen lassen.