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Kultur lokal

 Wiedersehensfreude und Abschied

„Die Drei von der Tankstelle“ (v.l.): Karl Schneider (Kurt), Steffen Neutze (Hans), Alexander Tremmel (Willy) und Ulrich Kratz (Kunde). (Foto: tonwert21.de)

Wer die Theateraufführung der Filmoperette "Die Drei von der Tankstelle" vor zwei Jahren verpasst hat, bekommt ab dieser Woche noch einmal die Chance, sich bei dem Klassiker über die Wirtschaftswunder-Jungs Willy, Hans und Kurt und seinen zu Kulthits gewordenen Melodien zu amüsieren. Das Theaterprogramm weist aber auch auf Stücke hin, die demnächst auslaufen.

 So war das Neujahrskonzert der Lüneburger Symphoniker

Dirigent Gaudens Bieri inmitten der Lüneburger Symphoniker

Kein Neujahrskonzert ohne Radetzky-Marsch! Das ist so auch bei den gleich vier Konzerten, mit denen die Lüneburger Symphoniker das Jahr 2022 begrüßen. Der als Überraschungsgast angekündigte Star in einem Strauß unterhaltsamer Musik ist – eine Schreibmaschine.

 Mittendrin und voll dabei

Thomas Korr, seit 25 Jahren Solo-Klarinettist bei den Lüneburger Symphonikern. (Foto: t&w)

Das Neujahrskonzert im Theater Lüneburg findet gleich viermal statt – mit jeweils gekürzter Spieldauer. Mitten drin im Orchester sitzt Thomas Korr. Er ist seit 25 Jahren als Solo-Klarinettist dabei, er hat in Lüneburg Wurzeln geschlagen. Verrät er etwas zum Programm der Konzerte?

 Die heilende Kraft des Singens

Trio Santeli (v.l.): Astrid Münder, Imke McMurtrie und Kirsten Dietrich. (Foto: privat)

Der Zauber georgischer Volksweisen hat es ihnen angetan: Imke McMurtrie, Astrid Münder und Kirsten Dietrich erforschen und singen dieses besondere Liedgut, treten als Trio Santeli auf. Georgien gilt als die Wiege der Polyphonie, der Mehrstimmigkeit. Das gemeinsame Singen ist auch heute noch Tradition in dem Land, das etwas so groß wie Bayern ist. Der berühmte Komponist Igor Strawinsky war voll des Lobes: "Was die Georgier singen ist wichtiger als alle Neuentdeckungen der modernen Musik. Es ist unvergleichlich und einfach. Ich habe nie etwas besseres gehört!"

 Erst ist Hinz dran, dann blüht die Heide

Die Ausstellung des Musikers und Grafikers Klaus Voormann zog sogar Gäste aus dem Ausland an. (Foto: t&w)

Kunsthalle und Artrium der KulturBäckerei haben im auslaufenden Jahr viele Besucher angelockt und großes Medienecho ausgelöst. Dafür sorgten die einzige norddeutsche Ausstellung zum 100. Geburtstag von Joseph Beyus und noch mehr die über den „fünften Beatle“ Klaus Voormann. 2022 geht es um den "Stern"-Fotografen Volker Hinz – und um die Lüneburger Heide. Die Mieter der KulturBäckerei-Ateliers kommen auch zum Zug.

 Liebe, Verrat und Denkmaschinen

Gert Loschütz. (Foto: Amrei-Marie)

Auch beim Literaturbüre herrscht Unsicherheit, ob die für Januuar geplanten Verstaltungen stattfinden können. Auf dem Programm stehen einige große Namen. Bis dahin werden nicht minder spannende Online-Lesungen angeboten.

 Die Rote Katze soll schnurren

Der Politiker Bernd Saxe und der Unternehmer Uwe Lüders haben einen Verlag gegründet.

Die Idee kam spontan. Nun ist sie Realität: Der Unternehmer und Kunstförderer Uwe Lüders gründete gemeinsam mit Lübecks Alt-Bürgermeister Bernd Saxe den Verlag Rote Katze. Die ersten Bücher erscheinen im Frühjahr. Mit dabei sind Autoren, die engen Bezug zum Wendland und zur Heide haben.

 Jeder Pinselstrich ein Zeichen der Hoffnung

Der Maler Samer Samra inmitten seiner Werke, die stilistische und thematische Vielfalt kennzeichnen. (Foto: t&w)

Er lässt sich nicht auf einen Stil festlegen, der Museumsmaler Samer Samra. Der aus Syrien geflüchtet Künstler ist seit 2019 im Museum beschäftigt und hat in der Zeit große und kleine Kunstwerke auf Leinwand gebannt. Die meist sehr farbintensiven Acrylgemälde sind noch bis 9. Januar im Museum ausgestellt und teils verkäuflich. "Kritam Panorama" nennt der sympathische Maler seine Werkschau. Hier erklärt er, was das bedeutet.

 Einsteigen, aufsteigen, aussteigen

Hans Hitzeroth lebt nach seiner Karriere bei den Jungen Tenören mit Familie wieder in Luhmühlen. (Foto: t&w)

Rund zwanzig Jahre machte Hans Hitzeroth Karriere. Als einer der "Jungen Tenöre" sang er weit über Deutschland hinaus einen breitenwirksamen Mix aus Klassik, Schlager und Pop. Mittlerweile lebt der heute 53-Jährige wieder in Luhmühlen und sang als Aushilfe gerade dort, wo er als Statist begann – im Theater Lüneburg.

 Modern Jazz mit einer Prise Latin

Schlagzeuger Finn Jakob Wroblewski und Leon Lübken (hi.) im Aufnahmestudio des Jugend-jazzt-Trucks. (Foto: t&w)

Musik spielt eine große Rolle im Leben des 17-jährigen Finn Jakob Wroblewski, er hat seit frühester Kindheit schon viele Instrumente ausprobiert. Das Schlagzeug wurde sein Favorit und zusammen mit dem Pianisten Leon Lübken aus Worpswede tritt er nächstes Jahr bei der Bundesbegegnung für Niedersachsen in Lübeck an. "LeJaZz" nennt sich das Duo, das am liebsten Eigenkompositionen mit witzigen Titeln spielt.