Anzeige

Kultur lokal

 Die schöne Auguste

Heinz Erler, der Schenkende, mit Auguste und Museumsdirektorin Heike Düselder. (Foto: be)

Wer auf sich hielt und es sich leisten konnte im 19. Jahrhundert, der oder die ließ sich in Öl auf Leinwand verewigen. Nikolaus Peters war dafür der in Lüneburg gefragte Künstler. Ein Porträt aus der Hand seines Ururgroßvaters schenkte jetzt der Buchholzer Heinz Erler dem Museum Lüneburg. Das Bild zeigt die Schwiegertochter des Malers.

 Premiere für die „Drei Schwestern“

Elisa Reining als Mascha, Beate Weidenhammer als Olga und Berna Celebi als Irina. (Foto: t&w)

Sie hocken in der Provinz, träumen und reden von einem anderen Leben – und bleiben. Anton Tschechow beschreibt in seinem Drama „Drei Schwestern“, wie die Uhr tickt und die Zeit doch stehen bleibt. Im Theater Lüneburg zeigt eine Inszenierung von Daniel Kunze Menschen, die ihre Lethargie nicht überwinden können. Das ist heute nicht anders als vor 120 Jahren.

 Ausstellung „Hey Heide“ in der KulturBäckerei

Für vieles musste die Lüneburger Heide herhalten. Sie wurde als öde und hässlich beschrien, zum Idyll verklärt, von den Nazis vereinnahmt und als Inbegriff der Spießigkeit abgetan. Heute wird sie als Naturlandschaft geschützt und von Menschen aller Aktersgruppen besucht. "Kitsch. Kunst. Mythos" beleuchtet die Ausstellung "Hey Heide" in der Lüneburger KulturBäckerei.

 Fumiko Kikuchi: Wenn Pflegekräfte zu Pflegefällen werden

Alles beim Kunstverein Lüneburg dreht sich in diesem Jahr um "Sorgen, Falten, Sammeln". Dazu passt eine Video-Arbeit der in Hannover lebenden Japanerin Fumiko Kikuchi. Sie zeigt als Stop-Motion-Film Malereien über Pflegekräfte, die zu Pflegefällen geworden sind. Die Dargestellten sind dabei anonyme, austauschbare Figuren, lebende Hüllen.

 Heine-Stipendiat Federer: Raus aus Routinen

Yannic Han Biao Federer lebt und schreibt drei Monate lang als Heinrich-Heine-Stipendiat -- und liest am 27. mit seiner Vorgängerin Deniz Ohde. (Foto: t&w)

Der Kölner Schriftsteller Yannic Han Biao Federer ist in etwa der 70. Heinrich-Heine-Stipendiat in Lüneburg. Bis Ende November lebt und arbeitet er hier. Am 27. September liest er im Heine-Haus, gemeinsam mit seiner Vorgängerin Deniz Ohde. Federer hat die Stadt erkundet und war auch auf dem Campus der Leuphana. Er war beeindruckt – und dann doch sehr verwundert.

 Das Mädchen, das sich behaupten musste

Autorin Julia Franck im Gespräch mit Renatus Deckert. Bekannt wurde sie 2007 durch das Buch „Die Mittagsfrau“, für das sie den Deutschen Buchpreis bekam. Übersetzt wurde es in 35 Sprachen, mehr als eine Million Mal verkauft. (Foto: t&w)

Bekannt wurde Julia Franck im Jahr 2007 durch das Buch „Die Mittagsfrau“, für das sie den Deutschen Buchpreis bekam. Übersetzt wurde es in 35 Sprachen, mehr als eine Million Mal verkauft. In Lüneburg war sie zu Gast, um ihr neues Buch "Welten auseinander" vorzustellen.

 Hans Seelenmeyer gründet Kulturhof in Lemgrabe

Er hat in Lüneburger Bands wie Clark Kent und Achtung Baby getrommelt. In der Musikindustrie hat Hans Seelenmeyer Karriere gemacht und in Lüneburg mit seinem Bruder Sven eine Bonbon-Manufaktur gegründet. Mittlerweile lebt der Lüneburger in Lemgrabe, restauriert einen Bauernhof und hat den Ziegenstall zum Ort für die Kultur hergerichtet. Da geht es mal um Pop und mal um Pilze.

 ABBA im Schnelldurchlauf

Da geht die Post ab: Die Darstellerinnen Jennifer van Brenk (l.) als Tanja, Sabine Mayer (M.) als Donna und Franziska Lessing als Rosie. (Foto: rnd/dpa)

65 Millionen Menschen in 450 Städten schauten sich bislang das Musical "Mamma Mia". Jetzt gesellt sich die Produktion von Stage Entertainment zu den anderen Kassenschlagern wie "König der Löwen" und "Die Eiskönigin".