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Kultur lokal

 Alice auf dem Weg zu sich selbst

Das Jugendensemble 5 überzeugte auf ganzer Linie mit dem Stück „Alice oder Nichts“.

Das Jugendensemble 5 des theaters im e.novum spielt mit „Alice oder Nichts“ von Tobias Bungter eine moderne Fassung des weltbekannten Klassikers „Alice im Wunderland“ von Lewis Carroll. Ein ambitioniertes Projekt unter der Leitung von Nils Beckmann.

 In 90 Minuten durch die Welt

Lichtinszenierungen visiualisieren die Schöpfung.

Musik, Tanz, szenisches Spiel, Licht und Raum: Es ist ein spannendes und mutiges Projekt, das Friedrich von Mansberg für das Theater Lüneburg rund um das klassische, die Schöpfung als vollendetes Werk preisendes Oratorium konzipiert hat. In Videos und Szenen werden in St. Johannis die Abgründe des Menschseins deutlich, manchmal überdeutlich.

 Yeah Yeah Yeah

Das sind nicht die Beatles, aber sie klingen so. Zurück in die Sixties geht es jetzt auf dem Hamburger Kiez. (Foto: Baering)

Keine Band hat so viele schöne und wohl unsterbliche Melodien geschrieben. Beatles-Hits haben sich im musikalischen Gedächtnis reihenweise festgesetzt. Jetzt sind sie in einem Musical zu erleben. „All You Need Is Love“ im St. Pauli Theater bietet eine Zeitreise, die nicht nur, aber besonders der Erlebnisgeneration Spaß macht.

 Prosecco heilt nicht alle Wunden

Jovana Reising stellte ihre "Spitzenreiterinnen" im Heine-Haus vor. (Foto: phs)

In der Reihe "Aufbrüche" des Literaturbüros Lüneburg geht es um Wege, die zu einem erfolgreichen Romandebüt führen. Im zweiten Teil hat nun die Autorin und Filmemacherin Jovana Reisinger im Heine-Haus ihren Roman "Spitzenreiterinnen" vorgestellt, der sich um neun Frauen dreht, die eine Familie gründen und im Beruf vorankommen wollen.

Schatten über der Schöpfung

Der musikalische Leiter Joachim Vogelsänger, umgeben von Friedrich von Mansberg (von links), Sander de Jong, Kay Stiefermann und Signe Heiberg. (Foto: t&w)

Theater und St. Johanniskirche führen Oratorium von Haydn auf. Zwischen die einzelnen Schöpfungstage wird zeitgenössische Musik von Max Richter montiert.

 Wie weit trägt das Wasser?

Matthias Steinhagen pflegt auch den Jazz mit der Geige, das ist in dieser Branche ein eher seltenes Instrument. (Foto: t&w)

Erst studierte er Klassik, dann Jazz. Er spielte Irish Folk, nahm Reggae-Songs auf und ist bei eigenen Poprock-Stücken angekommen. Der Geiger Matthias Steinhagen lebte lange in Italien, länger in Spanien, mittlerweile in Lüneburg. Mit seiner Band Oceanys hat Steinhagen ein neues Album aufgenommen – und hofft auf Erfolg.

 Faszination und Schrecken

Zu den "Kräften der Natur" führen Bilder von Caelos Gonz´lez Yanez, zu sehen bis 30. Juni in der Galerie im Glockenhof. (Foto: oc)

Die unbremsbare Kraft von Naturereignissen hielt der Maler Carlos González Yañez (1925-2017) in seiner letzten Schaffensphase fest. Aus Chile stammend, zuletzt in Bleckede lebend hinterließ der Künstler ein Werk, dessen Kern im Kunstarchiv Neuhaus bewahrt wird. Die Galerie im Glockenhof zeigt nun die „Kräfte der Natur“.

 Die Orgel zum Umschnallen

Das Akkordeonorchester probt in der Musikschule für seinen Auftritt am Sonntag im Kurpark. (Foto: t&w)

Reine Akkordeon-Orchester sind ein wenig aus der Mode gekommen, in Lüneburg aber gibt es so ein Ensemble seit mehr als siebzig Jahren. Das Instrument ist kompliziert in der Konstruktion und anspruchsvoll im Spielen, es ist am Sonntag im Kurpark zu hören. Die Mitglieder wollen auch um neue Mitglieder werben.

 Hinreißendes Tanztheater

Wilde Gefühle erlebt das Premieren-Publikum bei „Green Light“.

Eine Uraufführung über die seismografischen Schwingungen einer Lost Generation im Findungsprozess nach Lockdowns, Maskenpflicht und Abstandsregeln erlebte das Publikum im Theater Lüneburg. Das Tanztheater „Green Light“ feierte Premiere.