Kultur lokal

 Rätsel um Terrakotten – Lübeck oder Lüneburg ?

Terrakottaplatten schmückten einst Lüneburger Häuser wie das Brauhaus An der Münze 8a, aber auch viele andere Gebäude im Norden. Woher stammten diese schmucken quadratischen Steine? Einiges spricht für eine frühe Produktion in Lüneburg.

 Der Werwolf am Lopauseee

Die Lüneburger Heide liefert viel Stoff für leichte Krimikost. Kurz nach Kathrin Hankes „Heideopfer“ bläst nun die Autorin Angela L. Forster zur „Heidejagd“. Die beginnt schaurig am Lopausee und führt kreuz und quer durch die Dörfer rund um Amelinghausen.

 Die Mühen der Ebenen enden nicht

Prof. Dr. Heike Düselder

Der Wandel war gewaltig: Das Natur- und Fürstentum-Museum verschmolzen mit einem neuen Gebäude. Das Deutsche Salzmuseum wurde einbezogen. Seit zehn Jahren verzahnen die Häuser ihre Arbeit inhaltlich und organisatorisch. Doch Baustellen gibt es nach wie vor, es geht auch um die dauerhafte finanzielle Sicherung und um eine neue Leitung des Salzmuseums.

 Emilia Galottis Modell-Premiere

Zum Lüneburger Modellprojekt, die Corona-Sperren zu überwinden, gehört auch die Wiedereröffnung des Theaters. Für die erste Aufführung, für die Wiederaufnahme von Lessing "Emilia Galotti", hebt sich der Vorhang am Dienstag, 13. April. Zuschauer benötigen einen tagesaktuellen Corona-Test. Der Vorverkauf, zunächst telefonisch oder per Mail, beginnt am heutigen Donnerstag (8. April).

 Es läuft von Jahr zu Jahr besser

Per Stream und Zoom setzt das junge IM.Kasten-Team seine Pläne für ein Fest der kurzen Filme um, mit Workshops, Vorträgen und Diskussionen. Fast alles geschieht online. Aber der Schauspieler und Co-Juror Francois Goeske wird am Wochenende aus München nach Lüneburg kommen; seine Familie stammt aus der Stadt.

 Die Lösung lag auf dem Dachboden

Als sie auf dem Dachboden Pralinenpapier entdeckte, hatte Alwine Pompe das Material gefunden, mit dem sie seit mehr als 30 Jahren Kunst schafft. Seitdem glättet, knittert und reißt sie die Folien für Bilder, auf denen es vor Farben und Formen wimmelt.

 Anprangernde Kunst: Ausstellung ehrt Gero Braeutigam

Gemälde von Gero Braeutigam. Die Ausstellung über ihn in der Kulturbäckerei ist im Intern zu sehen.

Mit der Kettensäge schuf Gero Braeutigam Menschengestalten der Gegenwart. In seinen Bildern attackierte der Ende Februar gestorbene Künstler die ewige Gier der Menschen. Die Sparkassenstiftung ehrt Braeutigam mit einer Ausstellung, die in der KulturBäckerei aufgebaut und im Internet zu sehen ist.

 Der Sieg des Lebens über den Tod

Auferstehungsszene 1571 im Museum Lüneburg.

Das Osterfest ist das höchste Fest für alle christlichen Konfessionen. Es findet immer am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond statt. Darauf einigte man sich auf dem Konzil von Nicäa, denn im Gegensatz zum Tag der Geburt schien der Todestag Christi nicht genau datierbar. Wie die Kreuzigung zählt die Auferstehung Christi zu den Kernthemen der christlichen Kunst. Im Vergleich: Ein Epitaph in der St. Johanniskirche und ein Gemälde im Museum Lüneburg.

 Bilder aus der Altstadt-Höhle

Ein kleines Buch erinnert an ein Lüneburger Original, den Grafiker und Künstler Heyno Beddig.

Er schuf präzise und liebevolle Stadtansichten, Entwürfe für Bühne und Bücher, für Plattencover und Theater, dazu Gemälde im Stil der Surrealisten: Heyno Beddig (1923-1994), vielfältiger Künstler und kreativer Chaot, wird in einer Schrift des Kunstarchivs der Sparkassenstiftung Lüneburg gewürdigt.

 Kulturachse bekommt Zuwachs

Kunst aus aller Welt hat der Lüneburger Investor Henning Jörg Claassen in den vergangenen Jahrzehnten zusammengetragen. Die umfangreiche Sammlung bekommt nun ein eigenes Galerie-Gebäude. Es entsteht auf der Kulturachse zwischen Theater, Musikschule und Salzmuseum.