Kultur lokal

 Die Dinge ändern sich täglich

Kulturforum

Der Kalender ist voll mit Konzerten, Comedy und Kabarett. Aber die Termine purzeln der Reihe nach, der Vorverkauf tendiert vorerst einmal gegen null. Mathias Meyer vom Kulturforum lässt sich nicht unterkriegen, plant fast täglich neu und sagt: „Wir kommen wohl mit einem blauen Auge davon.“

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 Der feurige Geschmack von Louisiana

MaCajun

Das Skiffle-Festival im Januar in der Hamburger Fabrik hat jahrzehntelange Tradition. Um sie coronabedingt nicht ganz zu unterbrechen, haben die Veranstalter das Programm abgespeckt und verlagert. Mit dabei ist die Lüneburger Band MaCajun, ihr Gründer Klaus Haettich aus Rolfsen hat auch einst das Skiffle-Festival mit ins Leben gerufen.

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 Die Ideen reichen für mehrere Jahre

Jens Thomsen

Neue Technik wird eingebaut, ein „Garten der Kulturen“ geplant, Material für eine Bibliothek mit regionaler Literatur gesammelt: Das One World in Reinstorf untermauert mit einer Fülle von Aktivitäten seinen Anspruch, ein Kulturzentrum für die ganze Region zu sein. Auch Touristen sollen erreicht werden.

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 Nach dem Krieg kehrte der Himmel zurück

Georges Braque gilt als Initiator des Kubismus und generell als einer der wichtigsten Maler des 20. Jahrhunderts. Das Bucerius Kunstforum Hamburg widmet ihm eine Retrospektive. Es ist die erste umfassende Ausstellung seit Jahrzehnten in einem Land, in dem er einst als "entartet" diffamiert wurde und nach dem Zweiten Weltkrieg große Anerkennung erntete.

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 Ohne Pferd ging fast gar nichts

Bronzeskulptur eines Trakehners vor dem Museum.

Alle guten Dinge sind drei – das Ostpreußische Landesmuseum aber zeigt in der Dauerausstellung gleich vier hintereinander aufgebockte Sättel. Kein Wunder, denn das weite Themenfeld „Pferd“ hat für Ostpreußen eine herausragende Bedeutung.

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 Je regionaler, desto besser

Fernweh-Reiseliteratur ist zurzeit wenig beliebt, auch Bücher über Politik der Gegenwart oder die jüngste Vergangenheit gelten eher als Ladenhüter. Der Lockdown trifft auch die Buchhandlungen, die Betreiber haben aber Wege gefunden, ihre treuen Kunden weiterhin zu beraten. Was ist besonders gefragt?

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 Die zweiten dreißig Jahre

Ihre Kunst kann riesig sein und auch im kleinen Format groß. Jetzt führt die in Radegast und Berlin lebende Künstlerin Franek mit einem opulenten Bildband durch die zweiten dreißig Jahre ihres Schaffens. Band eins umfasst die Jahre von 1960 bis 1990, nun geht es bis hin zur Gegenwart, zu Bildern, die zeitgemäße Titel tragen.

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 Sie will wieder auf Mördersuche

Britta Bothe

Beim Grusel-Event „Hamburg Dungeon“ überlebt sie als Darstellerin Pest und Cholera. Corona aber stoppt auch bei ihrem eigenen Theaterprojekt, dem Mitmach-Krimitheater. Von Cathrin Jahnke übernahm die Winsener Schauspielerin Konzept, Team und Fundus der Lüneburger Stadtgeschichten. Die nächste Premiere ist für den 20. März geplant.

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 Fragezeichen und die Unschärfe der Welt

Literaturbüro Lüneburg

Umbuchen, absagen, vom realen Betrieb in die Online-Welt wechseln: Das Literaturbüro Lüneburg arbeitet sich durch den Lockdown, statt ins Heine-Haus werden die Besucher daheim an den Computerbildschirm gebeten. Für Februar sind zwei reale Besuche angekündigt, es kommen Lüneburg-Ehrengast Ingo Schulze und Iris Wolff – wenn die Corona-Maßnahmen nicht verlängert werden.

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 Am Anfang steht immer die Zeichnung

Das Werk des südafrikanischen Künstlers, Filmemachers, Theater- und Opernregisseurs William Kentridge, geboren 1955 in Johannesburg, ist mit einer groß angelegten Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg zu sehen.

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