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Kultur lokal

 Sie sind jederzeit spielbereit

KulturBäckerei

Sie wollen nicht still sitzen, auch wenn sie nicht spielen dürfen. Die freien Theater in der KulturBäckerei studieren neue Stücke ein, ohne zu wissen, wann sie gezeigt werden können. Eine Idee: Die Premiere wird ins Internet verlegt.

 Horror mit roten Heringen

Uwe de Witt

"Eine deutliche Zäsur" hat der Illustrator und Storyboarder Uwe de Witt in seiner Branche beobachtet. Doch während es in der Werbung nun langsamer läuft, sind die Streaming-Dienste von der Pandemie weniger betroffen. Daheim in Embsen arbeitet de Witt an Entwürfen von Filmszenen, an Kameraeinstellungen, Lichtstimmungen – und er zeichnet Comics. Für eine Arbeit hat er eine begehrte Auszeichnung eines britischen Superhelden-Magazins bekommen.

 Neue alte Klänge für die Generation der CD-Käufer

Die CD wird immer seltener, in den Neunziger Jahre schrumpfte ihr Anteil am Musikmarkt gewaltig. Streaming-Angebote ersetzen die kleine silberne Scheibe. Dennoch gibt es immer wieder Musiker, die ihr neues Album brennen, statt es downzuloaden. Es sind vor allem Künstler der älteren Generation, die sich an ihr ebenfalls älteres Publikum wenden. Das sind Menschen, die noch etwas anfassen und in der Hand halten wollen.

 Die eine und die andere Seite der Wahrheit

Die Autorin Sandra Gugić begibt sich in ihrem jüngsten Roman auf eine Zeitreise, erzählt aus verschiedenen Perspektiven einer serbischen Familie, die ihr Glück in Österreich suchte. Dabei geht es um Fragen der persönlichen Freiheit, der Verantwortung für sich und seine Lieben. Und ein weißes Kaninchen spielt auch eine Rolle.

 VeraJoy bringt ein Jazzalbum heraus

Duo VeraJoy

Sie kommt aus dem tiefsten Wendland, er aus Teneriffa. Maria Joy Stork singt, Claudio Vera Valladares spielt Gitarre. In Barcelona lernen sie sich kennen. Vier Jahre leben sie in Neetze, heute in Bremen, und nun haben sie als VeraJoy ein Album herausgebracht. Nur auftreten können sie nicht.

Napoleon und die schöne Junker Husch

Wie Königin Luise von Preußen versuchte, bei dem Kaiser der Franzosen einen milden Frieden zu erbitten. Nach der katastrophalen Niederlage der Preußen bei Jena und Auerstedt 1806 floh Königin Luise …

 Ein modernes Glaubensbekenntnis

Katja Hirschbiel, 1968 in Marbach am Neckar geboren, studierte Textildesign und Malerei in Hamburg, hat ein Diplom im Fach Industrial Design, arbeitete als Innenarchitektin und Designerin und studierte Erziehungswissenschaften in Lüneburg.

 Spielräume für den Musikuss 2.0

Musikuss

Das erste Musikuss-Festival des Landkreises Lüneburg musste coronabedingt im März abgebrochen werden. Jetzt geht Initiatorin Dr. Inge Voltmann-Hummes in die zweite Runde. Diesmal werden nicht Bläsergruppen, sondern kleine Amateur-Ensembles – am besten mit eher jüngeren Mitgliedern – gesucht. Die Bewerbungsfrist läuft bis Mitte Januar.

 Gute Ideen, viele Einwände

Annika Weinert-Brieger

Es ist gar nicht so einfach, Künstlern durch die Corona-Zeit zu helfen. Das zeigt ein Antrag von Annika Weinert-Brieger (Die Linke) im Kulturausschuss der Stadt Lüneburg. der solle einen Notfallfonds von 50.000 Euro erstellen. Aber der Antrag wurde aus verschiedenen Gründen abgelehnt. Denn er verstoße gegen den Gleichheitsgrundsatz, Geld könne außerdem nur über Projektförderung fließen.

 Geschichte sichtbar machen

Carl-Schirren-Archiv

Mit Briefen, Fotos, Karten und vielem mehr erinnert das Carl-Schirren-Archiv im Lüneburger Brömsehaus an die Geschichte der Deutschbalten. Nun sollen die über fünf Zimmer verteilten Archivalien für Forschung und Öffentlichkeit aufbereitet werden. Das dauert sechs Jahre und soll 900.000 Euro kosten. Die Stadt Lüneburg will sich mit 30 000 Euro beteiligen.