Anzeige

Kultur lokal

 Eva-Maria D’Auria stellt in der Kreuzkirche aus

Eva-Maria D'Auria

Die Lüneburger Malerin und Grafikerin Eva-Maria D'Auria stellt in der Kreuzkirche aus. "Zwischenzeit" heißt die Präsentation, der Titel bezieht sich auf jene Momente, in denen D'Auria sich frei nimmt von allen Verpflichtungen, um sich der Kunst zu widmen, um zu beobachten, hinzuhören und zu reflektieren.

 Walter Knolle: Die alte Linde ist freundlich

Skulpturen von Walter Knolle.

Seit 2008 betreibt der Maler, Grafiker und Bildhauer Walter Knolle als Galerie eine geräumige Scheune in Radbruch. Jedes Jahr wechselte die Präsentation, heute zeigt der Künstler vor allem eigene Arbeiten. Im Mittelpunkt steht eine überlebensgroße Skulpturengruppe, herausgeschlagen aus einem einzigen großen Lindenstamm.

 „Der kleine Schornsteinfeger“ im Theater Lüneburg

Die Oper von Benjamin Britten "Der kleine Schornsteinfeger" feierte Premiere auf der jungen Bühne T.3.

Als Appell gegen Kinderarbeit lässt sich Benjamin Brittens 50-Minuten-Oper „Der kleine Schornsteinfeger“ erleben. Im T.3 des Lüneburger Theaters bringen der Kinderchor der Musikschule und Profis das 1949 geschriebene Stück auf die Bühne. Das Stück kann sich gut hören und sehen lassen und beginnt mit dem Jungen Sam, der im Kamin feststeckt.

 Natalie Amiri sieht schwarz für Afghanistan

Natalie Amiri

Hundert Tage waren die Taliban an der Macht, als die ARD-Journalistin Natalie Amiri auf eigenes Risiko nach Kabul flog und durchs Land reiste. Sie sammelte Stimmen und Stimmungen, schildert das Leben eines Landes, in dem alle Wege zu einem selbstbestimmten Leben gesprengt wurden. Besonders grausam trifft es Mädchen und Frauen. Natalie Amiri war zu Gast im Lüneburger Glockenhaus.

 Schauermärchen am Lagerfeuer

Torsten Hammann

Torsten Hammann dreht die Zeit weiter. Die Klimakatastrophe macht die Erde unbewohnbar. Wohin? In seinem Stück „Durst“ entwickelt der Hamburger Schauspieler düstere Aussichten und will zugleich der Hoffnung auf ein Miteinander Raum geben. Mit ihm setzt sich ans Bostelwiebecker Lagerfeuer Oma Sanne, die Vorzeigefrau des Jahrmarkttheaters.

 Bluthochzeit auf Liebe und Tod

Er ist einer der berühmtesten Dichter Spaniens, ermordet von Faschisten: Federico García Lorca. Seiner Trilogie über Frauen, die in starrer Welt nicht frei leben dürfen, widmet Lüneburgs Ballettchef Olaf Schmidt seinen neuen Ballettabend „Bluthochzeit“. Zwei Stunden, die ebenso herausfordern, wie sie faszinieren.

 Schnipsen, klatschen, singen mit Stefan Gwildis

Stefan Gwildis begeistert im Kulturforum Gut Wienebüttel mit seiner enormen Bandbreite. (Foto: t&w)

Endlich wieder volles Haus und Konzertstimmung, wie sie sich Musiker und Publikum wünschen. Stefan Gwildis zeigte sich in der Kulturscheune des Kulturforums Gut Wienebüttel bestens aufgelegt und nahm seine Fans von der ersten Minute an mit.

 Der Sog des Radikalen

Christoph Vetter (links) und Niklas Schmidt spielen zwei Brüder in einem von der Welt abgehängten Dorf. (Foto: t&w)

Das Buch wird als Roman zur deutsch-deutschen Wende gefeiert. Sabine Bahnsen hat „Mit der Faust in die Welt schlagen“ fürs Theater bearbeitet und erzählt die Geschichte zweier Brüder, die ins Milieu der Neonazis schliddern. Das Stück führt in eine Ecke, in der nicht nur die Kohle braun ist.

 Karl-Heinz Ott: Es schwirrt der Kopf

Karl-Heinz Ott schaut auf Moderator Hans-Christian Oeser: Start zu einem philosophischen Flug ins ganz rechte Lager.

Die Freiheit des Denkens ist ihnen suspekt. Immer präsentere Vordenker der radikalen Rechten bekämpfen die liberale Demokratie und wollen die westliche Welt zurückführen in obrigkeitsstaatliche, Werte und Sinn diktierende Gesellschaften. Protagonisten und (un)freiwillige Helfer stellt Karl-Heinz Ott in seiner „Geschichte des reaktionären Denkens“ vor – jetzt bei einer Lesung im Lüneburger Heine-Haus.