Freitag , 2. Dezember 2022
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Kultur lokal

 Beatles-Expertin Stefanie Hempel im Museum Lüneburg

Das heimatlose St. Pauli Museum hat noch bis zum 9. Oktober Asyl im Museum Lüneburg gefunden. Passend zur Ausstellung kam die Beatles-Expertin Stefanie Hempel zum Konzert. Sie bietet auf dem Hamburger Kiez musikalische Führungen weiß alles über die Zeit der Beatles zwischen Indra, Kaiserkeller, Top Ten und Star-Club – und singt im Museum alles von „A Hard Days Night“ bis „Let It Be“.

Die Playlist meines Lebens: Norbert Bernholt

Norbert Bernholt

Die Playlist fragt nach zehn Musikstücken, die im Leben besondere Bedeutung haben. Heute: Norbert Bernholt. Norbert Bernholt, Jahrgang 1953, engagiert sich u.a. im Vorstand des Zukunftsrats e.V., spielt Fagott, singt …

 Notruf an das Land: Theater droht Insolvenz

Das Theater Lüneburg ist aus dem kulturellen und sozialen Leben der Stadt nicht wegzudenken. Oder doch? Das Geld war immer knapp, doch noch nie war die finanzielle Situation der Bühne so dramatisch – und sie spitzt sich weiter zu.

 Ein paar Morde sind noch zu buchen

Krimi-Autorin Kathrin Hanke stellt am 27. Oktober „Totenheide“ vor, den schon neunten Fall ihrer Protagonistin Katharina von Hagemann. (Foto: t&w)

Kathrin Hanke stellt beim Lüneburger Krimifestival ihren neunten Fall der Kommissarin Katharina von Hagemann vor. Der Abend mit dem Lüneburg-Krimi ist ausverkauft. Die Nachfrage nach Karten fürs Krimifestival ist auch in diesem Jahr durchweg hoch. Nur für vier Abende – Martin Walker, Dror Mishani, Johannes Groschupf, Romy Hausmann – geht noch etwas, und für die Gondeln, die Trauer tragen.

 Die eigenen Wurzeln und das Schweigen darüber

Deniz Ohde (links) und Yannic Han Biao Federer im Dialog. (Foto: t&w)

Deniz Ohde und Yannic Han Biao Federer haben ein gemeinsames Thema: Ihre neuen Romane "Streulicht" und "Alles wie aus Pappmaché" führen zu Protagonisten, die mit ihrer Herkunft hadern, verunsichert sind oder im Unklaren gelassen werden. Bei einer Tandemlesung im Heine-Haus sprachen die Autoren über ihre Erzählungen und autobiographische Bezüge.

 „Spring Awakening“: Wahrheit kann so schmerzvoll sein

Pascal F. Skuppe, musikalischer Leiter, und Friedrich von Mansberg, Leiter der Produktion.

Das Drama „Frühlings Erwachen“ von Frank Wedekind entwickelte sich beim Erscheinen 1891 zu einem Skandal. Wedekind brachte die fatalen Folgen spießbürgerlicher, verklemmter Moral auf die Bühne. Mit Musik von Duncan Sheik hat das Drama eine gegenwärtige, rockige Musicalfassung bekommen. Das „Junge Musical“-Team des Theaters Lüneburg führt "Spring Awakening" ab Freitag auf.

 Monteverdis “Marienvesper” – Erwartungen übertroffen

Die St. Michaeliskirche war mehr als gut besucht. (Foto: t&w)

Für Liebhaber anspruchsvoller Musik war es ein perfekter Abend: In der St. Michaeliskirche erklang Claudio Monteverdis "Marienvesper" – der Kammerchor, das Orchester L’Arco und fünf herausragende Gesangssolisten erntete Fußgetrappel und Bravorufe.

 Die schöne Auguste

Heinz Erler, der Schenkende, mit Auguste und Museumsdirektorin Heike Düselder. (Foto: be)

Wer auf sich hielt und es sich leisten konnte im 19. Jahrhundert, der oder die ließ sich in Öl auf Leinwand verewigen. Nikolaus Peters war dafür der in Lüneburg gefragte Künstler. Ein Porträt aus der Hand seines Ururgroßvaters schenkte jetzt der Buchholzer Heinz Erler dem Museum Lüneburg. Das Bild zeigt die Schwiegertochter des Malers.

 Premiere für die „Drei Schwestern“

Elisa Reining als Mascha, Beate Weidenhammer als Olga und Berna Celebi als Irina. (Foto: t&w)

Sie hocken in der Provinz, träumen und reden von einem anderen Leben – und bleiben. Anton Tschechow beschreibt in seinem Drama „Drei Schwestern“, wie die Uhr tickt und die Zeit doch stehen bleibt. Im Theater Lüneburg zeigt eine Inszenierung von Daniel Kunze Menschen, die ihre Lethargie nicht überwinden können. Das ist heute nicht anders als vor 120 Jahren.