Stadt Lüneburg

 Zwiegespaltene Stimmung wegen neuer Stint-Regeln

Die Kontrollen auf der Stint-Brücke tun "der Stimmung keinen Abbruch", meinte der Passant Felix Groh am Sonnabend. Dennoch hätte er sich gewünscht, dass die Stadt erst mit den jungen Leuten ins Gespräch gekommen wäre, bevor harte Verbote ausgesprochen wurden.

Eine lange Lüneburger Tradition ist zumindest zeitweise verloren gegangen: Das "Bridgen" am Stint ist bis Mitte Juli verboten. Weil die Nächte dort eskaliert sind und Müll, Lärm sowie Belästigung für Ärger bei den Anwohnern sorgten, hat die Stadt strenge Regeln aufgestellt. Diese werden offenbar von den meisten Menschen eingehalten – auch wenn nicht alle das Vorgehen gutheißen.

 Fünf Lüneburger Firmen unter den Besten

Wandert der wichtigste Wirtschaftspreis Deutschlands erstmals nach Lüneburg? Rüdiger Kühl, IHK Corinna Brammer, Kasiglas Jörg Hohmann, Securepoint Michael Kühnel, businessZirkel® Carsten Weiß, Kuhlmann Leitungsbau Holger Bittrich, Bittrich & Bittrich Philipp Mitzscherlich, Niemann-Laes René Hofmann, Securepoint. (Foto: t&w)

Bei sinkenden Inzidenzwerten nimmt die Wirtschaft langsam wieder Fahrt auf. Denn war die Pandemie gerade für den Mittelstand eine schwere Prüfung. Unter dem Motto "Jetzt erst recht!" wurden Firmen für den wichtigsten Wirtschaftspreis nominiert – darunter fünf Lüneburger.

 Historiker-Talente an Lüneburgs Schulen

Die Landessieger des Gymnasiums Oedeme sind im Vordergrund Anna Pötschick und Johannes Horstkötter. Förderpreise erhielten (hinten v.l.) Jan Horstmann, Yendrick Wahl und Finn Struck. Neben ihnen Tutor Dr. Tilo Altenburg. (Foto: t&w)

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ist der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland. Er will bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die eigene Geschichte wecken. Bei sechs Lüneburger Schülern gelang das so gut, dass sie Preise abräumten.

 Führerschein: Fehlende Prüfungsplätze sorgen für Unmut

Cem Aksoy, Fahrlehrer und Kreisvorsitzender des Fahrlehrerverbandes Lüneburg.

Vor allem bedingt durch Corona stockt es bundeweit bei der Führerscheinprüfung. Nachdem die praktische Fahrprüfung wegen der Abstands- und Hygieneregel monatelang überhaupt nicht möglich war, stauen sich jetzt Terminanfragen bei den TÜV-Stationen.

 Alle Videos zur OB-Wahl auf einen Klick

In unserer Interviewreihe "Roman trifft" drehte sich fünf Folgen lang alles um die Lüneburger Oberbürgermeisterwahl. Moderator Roman Gerth hat alle Kandidatinnen und Kandidaten vor die Kamera geholt. Hier gibt's alle Folgen auf einen Blick.

 Der Einbeinige und die Uschi

Eigentlich ist Gregor Pasch (Wolfram Grandezka) derjenige, der in der ARD-Serie "Rote Rosen" bestimmt, wo es langgeht bei Finanzgeschäften. Doch nun muss er sich von Veit Brandauer – gespielt von Dirk Böhling – die Leviten lesen lassen. Der "Neue" macht dem "Alten" ordentlich Dampf. Für Schauspieler Böhling gab es am Set in Lüneburg zudem ein unverhofftes Wiedersehen.

 Stadtteil-Staunen am Kreideberg und in Ochtmissen

Die Kinder der Ümi machen den Erwachsenen vor, wie man es am besten durch den Hüpf-Parcours schafft. Diakon Hergen Ohrdes guckt gut zu, denn er ist als nächstes dran. Der Parcous ist ein Teil des "Stadtteil-Staunens", das am Wochenende in den Stadtteilen Ochtmissen und Kreideberg beginnt.

Das Fest der Stadtteile Kreideberg und Ochtmissen ist in diesem Jahr pandemiebedingt einfach umgeplant worden – und bietet nun als einwöchiges "Stadtteil-Staunen" verschiedene Mitmach-Aktionen. Kinder – und alle Junggebliebenen – können an neun Stationen Aufgaben lösen und dabei etwa ein Party-Paket im Jugendcafé gewinnen.

 Plötzlich ist der Schulweg gesperrt

Die Diskussion um Reaktivierung der Bahnlinie Lüneburg-Amelinghausen-Soltau und die damit verbundenen Instandsetzungsarbeiten zieht immer weitere Kreise: Jetzt geht der Kreiselternrat wegen aktuell gesperrter Bahnübergange und somit veränderter Schulwege auf die Barrikaden. Und die Grünen-Stadtratsfraktion muss sich vorwerfen, gezielt Fehlinformationen zu verbreiten.

 Für ein „Aufbruchsklima“

Unter dem Motto "Gerechtigkeitskämpfe verbinden" demonstrierten am Freitag rund 120 Menschen verschiedener Lüneburger Initiativen. (Foto: krt)

Unter dem Motto "Gerechtigkeitskämpfe verbinden" fand am Freitag ein bundesweiter Aktionstag statt. Auch in Lüneburg demonstrierte ein Bündnis aus Fridays for Future, Gewerkschaften und anderen Lüneburger Initiativen.

 Wenn die Traurigkeit nicht weichen will

Man darf sich wieder mit Freunden treffen, der Sportverein startet durch, statt Homeschooling wird wieder in den Klassen unterrichtet. Nach und nach kehrt für die Kinder und Jugendlichen die Normalität zurück und die Situation entspannt sich nach fast anderthalb Pandemie-Jahren - sollte man meinen. Doch die Realität sieht anders aus.