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Landkreis Lüneburg

 Baugebiet Schnellenberger Weg: Die Bewerbung einer Familie

Lisa Lotte, ihr Vater Jan Gerlach, der 1,5-jährige Jan Fiete, sein kleiner Bruder Finn Emil und Mutter Nina Kiehl (v.l.n.r.) möchten gerne in Reppenstedt ihr eigenes Haus bauen.

Der Traum vom eigenen Haus: Für Jan Gerlach und seine Frau Nina Kiehl könnte er bald wahr werden. Sie bewerben sich auf ein Grundstück im Neubaugebiet Schnellenberger Weg. Wie gut ihre Chancen sind, können sie allerdings nicht abschätzen. Zwar konnten sie einige Punkte in dem Bewerbungsprozess sammeln, doch kommt es auch auf die Konkurrenz an...

 Gärtnereien: In Gewächshäusern droht General Frost

Gärtnereien und Blumenläden wie Seil in Bleckede müssen ihre Gewächshäuser heizen.

Wer bekommt noch Gas zum Heizen zugeteilt, falls Putin die Pipelines komplett trocken fallen lässt? Die Gärtnereien stehen wohl kaum oben auf der Prioritätenliste, sind Blumen doch nicht für das System relevant, nur für die Seele. Wie wappnen sich die Gärtnereien, fragte die LZ?

 Aufruhr in der Landwirtschaft

Die EU will den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln massiv reduzieren. Lüneburger Branchenvertreter schlagen Alarm. (Foto: AdobeStock)

Die Pläne der EU, künftig jegliches Schutzgebiet zur Tabuzone für Pflanzenschutzmittel zu erklären, sorgen für Aufruhr unter den Landwirten in der Region. Boris Erb, Kreisvorsitzender des Bauernverbands Nordostniedersachsen, warnt: „Wenn das tatsächlich kommt, werden hier reihenweise landwirtschaftliche Betriebe aufgeben.“

 Invasive Pflanzenarten: Bedrohung für die heimische Flora

Auch die Kanadische Goldrute hat in Lüneburg eine neue „Heimat“ gefunden, bestätigt der Biologe Ansgar Suntrup. (Foto: t&w)

Sie wurden von Menschen „umgesiedelt“: Sind invasive Pflanzenarten eine Bedrohung für die regionale Flora? Die Stadt Lüneburg gibt Entwarnung: Nicht-heimische Gewächse machen nur punktuell große Probleme. Dennoch müssen sie eingedämmt werden. Der Klimawandel sorgt zudem für immer mehr Zuwachs auf den Lüneburger Wiesen.

 Adendorf erinnert an einen seiner Großen

Rathauschef Thomas Maack und Ingeborg Stoephasius enthüllen die Gedenkstele für Rainer Stoephasius. (Foto: be)

Er war der letzte ehrenamtliche Bürgermeister der Gemeinde Adendorf: Vor genau zehn Jahren ist Rainer Stoephasius nach langer Krankheit verstorben. Mit der Enthüllung einer Gedenktafel will die Gemeinde Adendorf die Erinnerung an ihr ehemaliges Oberhaupt wach halten.

 Sonnenblumenöl aus Lemgrabe

Jürgen Staacke aus Lemgrabe in einem Sonnenblumenfeld.

Landwirte in Deutschland haben im laufenden Jahr deutlich mehr Sonnenblumen angebaut. Nach Angaben des statistischen Bundesamtes hat sich die Anbaufläche für die gelbe Ölpflanze mehr als verdoppelt – eine Reaktion auf fehlende Importe angesichts des Ukraine-Krieges. Auch Jürgen Staacke aus Lemgrabe versucht sein Glück mit der gelben Ölfrucht.

 Ein Mann, ein Bau: Radbrucher baut Dorfladen selbst

Bettina und Marcel Werner (r.) wollen später gemeinsam den neuen Dorfladen in Radbruch beschicken. Bauherr und Bauarbeiter Thomas Werner bleibt lieber im Hintergrund. Sollte das geplante Café realisiert werden, schwebt ihm aber eine Zukunft als Eisverkäufer vor, (Foto: dth)

In Radbruchs Ortsmitte entsteht ein neues Gebäude, in dem nicht nur ein Dorfladen Platz finden soll. Bauherr ist Thomas Werner, der Radbrucher ist zugleich der fleißigste Arbeiter auf der Baustelle und macht so viel in Eigenleistung wie möglich.

 Melbeck: Kita "Wurzelwerk" wird saniert

Hinrich Rörup und Peter Rowohlt (r.) inspizieren den Fortgang der Arbeiten im "Wurzelwerk". Dort werden unter anderem 450 Quadratmeter Fußboden erneuert. (Foto: t&w)

Der Kindergarten "Wurzelwerk" in Melbeck ist jetzt eine Baustelle: Dort, wo gewöhnlich die Kinder spielen, sind zurzeit die Handwerker zugange, tauschen die Fußböden aus und sanieren Bäder.

 Etzen: Bundeswehr macht Platz für Windkraft

Ein Windrad hinter einer Schneise aus Bäumen.

Darauf hatten Studtmann und seine elf Mitinvestoren kaum noch zu hoffen gewagt: Das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr hat nach einem Jahr doch noch unerwartet grünes Licht für den Bau eines neuen Windrads bei Etzen gegeben. Noch vor Kurzem schien das Vorhaben an einem Sicherheitskorridor einer Hubschraubertiefflugstrecke zu scheitern.