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Landkreis Lüneburg

 Hilfe für die Ukraine übertrifft alle Erwartungen

Sonja Westermann und Markus Cherouny packen kräftig mit an, um am Theater die Hilfsgüter zu sortieren und zu verladen. (Foto: t&w)

Der Landkreis Lüneburg hilft. Vielerorts werden Sachspenden und Geld für die Menschen in der Ukraine gesammelt und für den Transport ins Kriegsgebiet vorbereitet. Ein Überblick, der bei Weitem nicht vollständig ist.

 Kinder aus dem Krieg retten

Marcel Overmeier (Mitte) ist für eine Hilfsorganisation in der Ukraine im Einsatz. Sie versorgen Krankenhäuser mit Material und evakuieren Kinderkrankenhäuser. (Foto: privat)

Von Thomasburg ging es für Marcel Overmeier vergangene Woche in die Ukraine, am Dienstag startet der 34-Jährige erneut. Für die Schweizer Non-Profit-Organisation "22nd WildLife" ist er in den Kriegsgebieten unterwegs, sein Ziel: Möglichst viele eingekesselte Kliniken mit Material versorgen und auf dem Rückweg Kinderkliniken evakuieren. 120 junge Patienten konnten so bereits gerettet werden.

 Den Brandherd Krieg austreten

Hohnstorfs Ortsbrandmeister Matthias Lanius (v.r.), Thomas Dittmer, Gemeindebrandmeister Ilmenau und Carsten Lemke, Zugführer der Wehr in Kirchgellersen, mit der Feuerwehrbekleidung und -ausrüstung, die sie für Kameraden in der Ukraine gesammelt haben. (Foto: jz)

Bilder von brennenden Häusern in der Ukraine flimmern allabendlich in den TV-Nachrichten über die Bildschirme. Weil Material und Kleidung knapp wurden, fragten ukrainische Wehren ihre polnischen Kameraden – und die ihre Hohnstorfer Kameraden. Und die organisierten schnell Hilfe.

 Feuerwerk in Bardowick erhitzt die Gemüter

Darf man in Zeiten des Krieges ein privates Feuerwerk zünden? (Foto: AdobeStock)

Ist ein knapp 30-minütiges Feuerwerk mit lauten Böllerschlägen ein unpassendes Spektakel während des Ukraine-Krieges oder ein harmloser Partyspaß, der völlig in Ordnung ist? Diese Fragen werden seit Samstagabend nach einem genehmigten Feuerwerk in Bardowick diskutiert.

 Bis heute nicht zu verstehen

Abba Naor hat im Krieg Unfassbares erlebt. Jetzt erzählte er Schülern der Schule Marienau aus seinem Leben. (Foto: Wolfgang Hauck)

Es gibt nicht mehr viele Zeitzeugen der Greueltaten der Nazis. Abba Naor aber hat die Schrecken am eigenen Leib erlebt. Der 93 Jahre alte, in Litauen geborene Jude hat davon jetzt Schülern in Marienau berichtet. Wie sein Bruder erschossen wurde, wie er seine Mutter verlor und wie er selbst im Konzentrationslager Schwerstarbeit leisten musste.

 Vögelsen: Geld für Spielplätze und Radwege

Zur Verbesserung der Radwege nimmt die Gemeinde Vögelsen einen höheren fünfstelligen Betrag in die Hand.

Die Gemeinde Vögelsen möchte zwei Spielplätze in diesem Jahr gänzlich neu gestalten. Auch für die Radfahrer deuten sich Verbesserungen an. Nur bezüglich einer neuen Ampel gibt es noch Beratungsbedarf.

 Doch keine Fördermittel für Reppenstedt?

Die Dachtmisser Straße soll fahrradfreundlich umgebaut werden. Doch jetzt gibt es Unstimmigkeiten über die Planung.

Lange haben die Reppenstedter an der fahrradfreundlichen Neuplanung der Dachtmisser Straße gearbeitet und erwarten Fördermittel in Millionen-Höhe. Doch die Fachbehörde sagt jetzt nein.

 Glasfasernetz für Deutsch Evern

Gasfasernetze sind deutlich leistungsfähiger als Kupfernetze. Deshalb sollen jetzt auch die Bürger in Deutsch Evern in den Genuss dieser Technologie kommen.

Die Barnstedter nutzen es, ebenso die Embsener und die Melbecker: Und jetzt sollen auch die Haushalte in Deutsch Evern die Möglichkeit bekommen, an das moderne und deutlich leistungsfähigere Glasfasernetz angeschlossen zu werden. Im Herbst soll es losgehen, doch es müssen auch genügend mitmachen.