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 Ratlosigkeit im Atom-Lostopf

90 mögliche Atomendlager-Standorte sind noch im Rennen. Manche Regionen hoffen, dass neue Erkenntnisse ihnen den Ausstieg aus der Endlagersuche erlauben. (Foto: A/feu)

Noch gelten 54 Prozent der Bundesfläche als potenziell geeignet, um ein Atomendlager aufzunehmen. Umweltverbände und Landesämter für Geologie monieren, dass vorliegende Daten nicht komplett ausgewertet wurden, viele Ton- und Granitvorkommen ungeeignet seien. Die Kreise Lüneburg, Uelzen und Harburg haben ein eigenes Gutachten beauftragt, das Fragezeichen hinter manche potenzielle Standorte setzt.

 Entzug soll den "Teufel Crack" austreiben

Ammar A. zeigte sich wie sein Mitangeklagter bereit, seine Drogensucht zu bekämpfen. (Foto: be)

In der neuen Heimat gibt es zwar keinen Krieg, aber auch keine Perspektive. So gerieten zwei syrische Flüchtlinge auf die schiefe Bahn, wurden drogenabhängig und kriminell. Dafür wurden sie nun zu Haftstrafen verurteilt – und zu einem Entzug. Diesen sehen sie als Chance.

 Feuerwehr hat gut zu tun

Die Lüneburger Feuerwehr war 2020 und 2021 häufig gefordert. (

Zwei Jahre hielt das Coronavirus die Bevölkerung in Atem, wurde das öffentliche Leben zeitweilig fast auf Null heruntergefahren. Doch davon spürten die Feuerwehrmänner und -Frauen in Lüneburg wenig, im Gegenteil: 2021 mussten sie mehr Einsätze abarbeiten als in den Jahren zuvor. Nicht alle hatten einen glücklichen Ausgang.

 Hieronymus Proske: Seh-, See-, Seelenlandschaft

Hieronymus Proske: "heat", zu sehen im Glockenhof.

Beim Film begann Hieronymus Proske, schrieb Drehbücher, produzierte TV-Reihen. Längst hat er sich vor allem der Malerei verschrieben. Proske malt Landschaftsbilder, voll malerischer Bewegung, aber mit kontemplativer Ausstrahlung. Seine Ausstellung in der Galerie des Cafés im Glockenhof überschreibt Proske „Die Nähe der Ferne“.

 Saure Zitronen für Temposünder

Zitrone statt Geldbuße: Fritzi (5) und Willi (6) aus der Kita Sonnenschein assistieren Polizeioberkommissar Matthias Nürnberger bei der Geschwindigkeitsmessung. (Fot: t&w)

Autofahrer, die vor der Lüneburger Kita Sonnenschein schneller als 30 km/h fuhren, bekamen an diesem Vormittag kein Bußgeld, sondern eine besondere Strafe: Sie mussten den Kindern erklären, warum sie zu schnell waren – und in eine saure Zitrone beißen.

 Kirchengemeinden: Gemeinsam die Probleme angehen

Unter dem Motto „Die Zukunft beginnt jetzt“ haben sich innerhalb des Kirchenkreises Lüneburg die einzelnen Gemeinden fest zu sechs Zukunftsgemeinschaften zusammengeschlossen.

Die evangelische Kirche in und um Lüneburg hat massiv Mitglieder verloren. Damit brechen auch Einnahmen weg. Nur eines von vielen Problemfeldern, die die Gemeinden nun gemeinsam angehen wollen. Dazu haben sie sogenannte Zukunftsgemeinschaften gegründet.

 Begegnung mit einem Vergessenen

Veronika Winter und Hedwig Voss im Einsatz. (Foto: t&w)

Es geht kriegerisch zu in Georg Friedrich Händels Oratorium „Judas Maccabaeus“. Das Werk feiert den Sieg eines Helden und seines Freiheitskampfes. In St. Michaelis Lüneburg gab es eine zupackende Aufführung des Oratoriums – und eine Reaktion, die Parallelen zur Gegenwart zieht.