Donnerstag , 9. Dezember 2021
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Noch gibt es relativ wenige Anlaufpunkte für Schnelltests. Das soll sich bis 22. März im Landkreis Lüneburg ändern. (Foto: Pioxabay)

Schnelltestzentren sollen am 22. März öffnen

Lüneburg. Kostenlose Schnelltests sind eine Säule, um die Corona-Pandemie zu bekämpfen. Im Landkreis Lüneburg soll es ab Montag, 22. März, weitere Testmöglichkeiten zur Verfügung stehen, heißt es in einer Pressemitteilung des Landkreises.

Schrittweise sollen kostenlose Schnelltests für alle Menschen deutschlandweit zur Verfügung stehen, jeder könne das Angebot einmal wöchentlich nutzen, die Kosten trägt der Bund – so haben es Bund und Länder beschlossen. „Gemeinsam mit den Kommunen haben wir in dieser Woche einen Weg gefunden, um das kostenlose Testangebot langfristig überall sicherzustellen“, sagt Yvonne Hobro, Fachbereichsleiterin Soziales beim Landkreis Lüneburg. Erste Anlaufstelle für Menschen, die sich testen lassen möchten, sind aktuell Apotheken und Hausarztpraxen, die Antigen-Schnelltests anbieten dürfen.

In jeder Kommune mindestens ein Zentrum

„Unser Ziel ist es, die Tests nah bei den Menschen anzubieten“, erklärt die Fachbereichsleiterin. „Nur dann können es auch möglichst viele Leute nutzen.“ Gemeinsam mit den Kommunen und Testanbietern, darunter der Arbeiter-Samariter-Bund und das Deutsche Rote Kreuz, hat der Kreis ein Konzept auf die Beine gestellt.

So sollen nach aktuellem Stand in Lüneburg Schnelltestzentren an den Sülzwiesen sowie im Glockenhaus öffnen, außerdem soll in jeder der weiteren zehn Mitgliedskommunen mindestens ein Schnelltestzentrum entstehen. „Das kann im Gemeindehaus oder im Zelt auf dem Marktplatz sein“, so Hobro. „Wir bereiten jetzt alles vor.“ Den offiziellen Auftrag kann das Gesundheitsamt dann voraussichtlich am 22. März 2021 erteilen, sobald Bund und Länder die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen haben.

„Um die weitere Verbreitung des Coronavirus zu bekämpfen, ist es absolut wichtig, dass uns die positiven Ergebnisse so schnell wie möglich gemeldet werden“, betont Yvonne Hobro. Dafür richtet das Gesundheitsamt ab der kommenden Woche eine spezielle E-Mail-Adresse ein und stellt ein Meldeformular zur Verfügung. lz