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Modellstadt
Wird Lüneburg vom Land ausgewählt, könnten Außengastronomien wieder öffnen. (Foto: A/be)

Lüneburg will Innenstadt-Öffnung unter Corona-Bedingungen

Lüneburg. So wie Hannover, Celle, Wolfsburg und Osnabrück hat jetzt auch die Hansestadt Lüneburg ihren Hut in den Ring geworfen, um Modellstadt für eine Innenstadt-Öffnung unter Corona-Bedingungen zu werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Oberbürgermeister Ulrich Mädge hat am Donnerstag an Ministerpräsident Stephan Weil, Wirtschaftsminister Bernd Althusmann sowie Gesundheitsministerin Daniela Behrens geschrieben und um die Installation einer entsprechenden rechtlichen Regelung dafür gebeten. In dem Brief heißt es: "Im Namen der Hansestadt Lüneburg spreche ich mich für ein solches Modellprojekt aus und würde dieses, vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Lage der genannten Branchen, gerne in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Lüneburg als zuständige Gesundheitsbehörde in der Hansestadt Lüneburg umsetzen."

Mädge knüpfte damit auch die Offensive der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände von Mittwoch an, "Einzelhandelsgeschäfte jeglicher Art, aber auch Ferienwohnungen, Restaurants, Hotels, Kultureinrichtungen und Sportstätten mit einer Begrenzung der Personenzahl zu öffnen". Das Konzept soll flankiert werden mit ausreichend Testmöglichkeiten, Hygiene- und Abstandregeln sowie einer nächtlichen Ausgangssperre. lz

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