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Corona Lockerungen

Corona: Das gilt in Niedersachsen ab 3. April

Lüneburg/Hannover. Ab dem 3. April fallen in Niedersachsen wie in den meisten Bundesländern die allermeisten Corona-Regeln weg. Es gelten nur noch wenige Maßnahmen, die dem Grundschutz dienen sollen:

Die Maskenpflicht (FFP2) gilt nur noch in Kranken- und Pflegeeinrichtungen, Heimen, Arztpraxen sowie im öffentlichen Personennahverkehr.

Ein Testnachweis als Zugangsvoraussetzung kann nur noch in Kranken- und Pflegeeinrichtungen, Heimen, Schulen und Justizvollzugsanstalten vorgegeben werden.

Sonderregelungen für Schulen

Für den Einzelhandel wie für die Gastronomie entfallen alle Regelungen.

In allen Schulen soll die allgemeine Maskenpflicht nach den Osterferien enden. Tägliche Tests sind vom 20. bis 29. April verpflichtend, ab 2. Mai sind drei Tests pro Woche freiwillig. Für Kinder ab drei Jahre läuft in den Kitas die Testpflicht (dreimal pro Woche) ebenso am 29. April aus.

Weitergehende Infektionsmaßnahmen lässt das neue Gesetz nur noch in sogenannten Hotspots zu. Nur dort sind dann allgemeine Masken- und Abstandspflichten oder Zugangsbeschränkungen (3G oder 2G) für Einrichtungen mit Publikumsverkehr möglich.

Hotspots nur bei "konkreter Gefahr"

Eine Region kann nur dann zum Hotspot erklärt werden, wenn das Landesparlament eine „konkrete Gefahr einer sich dynamisch ausbreitenden Infektionslage" feststellt. Notwendig ist entweder die Ausbreitung einer gefährlichen Virusvariante oder ein so deutlicher Anstieg der Infektionszahlen dass die Krankenhäuser überlastet sind.

In Niedersachsen wurde dies bisher für keinen Landkreis und keine Stadt festgestellt. Dagegen haben sich Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern zu Hotspots erklärt. Dort werden die Übergangsregeln (z.B. Maskenpflicht im Einzelhandel, 3G-Regeln in der Gastronomie, 2G-plus-Regeln bei Tanzveranstaltungen) bis Ende April weiter gelten. saf

Quellen: niedersachsen.de, NDR, Süddeutsche Zeitung.