Donnerstag , 13. August 2020
"Wir sind mit der Filmpalette Köln die diesjährigen höchstdotierten Kinos bundesweit", berichtet Geschäftsführerin Ruth Rogée stolz. Foto: t&w

Scala wieder an der Spitze

Lüneburg. Kaum sind die Freudentränen des Scala-Teams über den nordmedia-Preis getrocknet, da löst die nächste Freudenbotschaft Jubel aus: „Wir sind mit der Filmpalette Köln die diesjährigen höchstdotierten Kinos bundesweit“, berichtet Geschäftsführerin Ruth Rogée stolz.

Jedes Jahr vergibt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Kinoprogrammpreise als Auszeichnung der Kinos für ein kulturell herausragendes Jahresfilmprogramm. Kulturstaatsministerin Monika Grütters verkündete die Gewinner der Kinoprogramm- und Verleiherpreise 2020 am Mittwoch in Berlin.

Kino wird Ende August 20 Jahre alt

Für das Scala und die Filmpalette Köln bedeutet das 20.000 Euro nicht zweckgebunden. Die Summe setzt sich aus je 5000 Euro für das Dokumentar- und Kurzfilmprogramm sowie 10.000 Euro für das Jahresprogramm zusammen, wie Rogée erläutert. Auf den nächsten Plätzen folgen ihnen mit jeweils 17.500 Euro das Moviemento in Berlin und das 3001-Kino in Hamburg. Insgesamt wurden in diesem Jahr 254 Kinos für ihre bemerkenswerten programmatischen Leistungen ausgezeichnet.

Zwar zählt das Scala Jahr für Jahr zu den Ausgezeichneten, aber an der Spitze zu stehen, das sei natürlich noch etwas Besonderes, sagt die Kino-Chefin. „Eine Art Geburtstags- und Abschiedsgeschenk“, denn das Kino wird Ende August 20 Jahre alt, und Ruth Rogée will als Geschäftsführerin abtreten.

Mehr dazu lesen Sie am Freitag in der LZ.

Von Dietlinde Terjung