Mittwoch , 23. September 2020
Joachim Vogelsänger präsentiert den neuen Konzertflügel der St. Johanniskirche. (Foto: t&w)

Premiere für den neuen Flügel

Lüneburg. Gerade ist der Auftakt der Reihe „Das kleine Orgelkonzert“ erklungen, den Anfang machte Joachim Vogelsänger mit Kompositionen von Böhm, Bach, Mulet und anderen. Jetzt startet der Johanniskantor ein neues Kammerkonzert-Format: „Musik zum Leben“.

„Seit mehr als drei Monaten leben wir nun ohne Live-Konzerte“, so Vogelsänger, „ein schmerzlicher Einschnitt sowohl für das Publikum als auch für die Musiker und Musikerinnen, die dadurch einem Quasi-Berufsverbot unterlagen.“ Mit der neuen Reihe soll wieder ein wenig Live-Atmosphäre in die Kirche kommen, auch wenn natürlich weiterhin die Corona-Etikette gilt. Die Konzerte dauern inklusive einer kleinen Pause etwa eineinviertel Stunden.

Das erste Konzert gestaltet das Duo Legno, das sind Jutta Borowski (Oboe) und Eva Pankoke (Klavier), mit Werken von Eugène Bozza, Arthur Foote, Carl Nielsen, Arvo Pärt und anderen – Dienstag, 30. Juni, um 19.30 Uhr. Das ist der feste Termin der Reihe, ebenso gilt immer: Eintritt frei, Spende am Ausgang für die Musiker erbeten. Das weitere Programm:

  • 7. Juli: Joosten Ellée (Violine) und Jakob Nierenz (Violoncello).
  • 14. Juli: Melissa Domingues (Mezzosopran) und Joachim Vogelsänger (Klavier).
  • 21. Juli: Bernhard Rath (Violoncello).
  • 28. Juli: William Overcash (Violine) und Stefan Veskovich (Klavier).
  • 4. August: Idan Levi (Flöte) und Hyeyeon Kim (Klavier).
  • 11. August: Alex Potter (Countertenor).
  • 18. August: Stephan Zelck (Tenor) und Eberhard Hasenfratz (Klavier).
  • 25. August: Bettina Pqahn (Sopran) und Joachim Vogelsänger (Cemvbalo und Orgel).
  • 1. September: Olivia Jeremias (Violoncello) und Katharina Hinz (Klavier).

Premiere feiert neben der Reihe selbst auch ihr zentrales Instrument: Ein neuer (gebraucht gekaufter) Yamaha-C7-Konzertflügel, den die St. Johannis-Gemeinde gemeinsam mit der Bach-Böhm-Gesellschaft angeschafft hat. „Das Instrument klingt voll und hell – und wie neu“, so Joachim Vogelsänger, das gute Stück ist also auch für große Projekte verschiedener Epochen einsetzbar. ff