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Erst im Oktober 2018 hatte der Architekt und Kunstliebhaber Esfandiary dort die Galerie mit sieben Ausstellungsräumen eröffnet. Foto: A/t&w

Esfandiary verkauft sein Galeriehaus

Lüneburg. Die Stadt ist um einen Ort der Kunst ärmer. Die Galerie Esfandiary an der Dorette-von-Stern-Straße hat nach nur eineinhalb Jahren aufgegeben. Erst im Oktober 2018 hatte der Architekt und Kunstliebhaber Esfandiary dort ein eigens für die Kunst gebautes, zweistöckiges Galeriehaus mit sieben Ausstellungsräumen plus Café eröffnet. Das Konzept sah vor, dass sich Künstler die gesamte Galerie oder einzelne Räume mieten.

Monatlich sollten je nach Größe des Raumes zwischen 326 und 1015 Euro gezahlt werden. Vor dem Projekt im Hanse-Viertel hatte Esfandiary seit 2012 zentral in der Stadt die Galerie im Ziegelhof betrieben. Das Aus für das mit großen Ambitionen gestartete Galeriehaus kommt für Außenstehende überraschend. Eine Ausstellung für März ist noch auf der Homepage annonciert, dazu der Corona-bedingte Hinweis „vorübergehend geschlossen“.

Esfandiary hat, wie er der LZ mitteilt, das Haus bereits verkauft. Es soll künftig Büros beherbergen. Esfandiary verabschiedet sich mit dem Verkauf des Hauses komplett vom Galeriebetrieb. „Ich will jetzt meinen Ruhestand genießen“, sagt er. oc