Samstag , 26. September 2020
Matthias Vieweg, Bass.

Höhepunkt protestantischer Kirchenmusik

Lüneburg. Die Matthäuspassion ist das umfangreichste Werk von Johann Sebastian Bach. Aus dem Manuskript des Barockmeisters (1685-1750) ergeben sich zweieinhalb Stunden Musik, realisiert von Solisten, zwei Chören und zwei Orchestern. Kantor Joachim Vogelsänger dirigiert am Karfreitag, 19 Uhr, das berühmte Oratorium in der Lüneburger St. Johanniskirche. Ausführende sind – als Solisten – Julia Henning, Sopran (kurzfristig eingesprungen für die erkrankte Bettina Pahn), Britta Schwarz (Alt), Andreas Post (Tenor), Felix Rathgeber (Bass) und Matthias Vieweg (Bass).

Es spielt das Concerto Brandenburg

Als Ensembles singen die St. Johanniskantorei sowie Knaben- und Mädchenkantorei (Einstudierung: Frauke Heinze), es spielt das Concerto Brandenburg. Die Uraufführung fand 1727 in Leipzig statt. Nach dem Tod Bachs geriet das Werk, das heute als ein gilt, in Vergessenheit. Erst die – verkürzte – Wiederaufführung unter Felix Mendelssohn Bartholdy im Jahr 1829 leitete die Bach-Renaissance ein. lz