Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen), Berliner Wirtschaftssenatorin, und Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin, stellen bei einer Pressekonferenz eine Kampagne der Wirtschaftssenatsverwaltung und von visitBerlin zur Sensibilisierung für Corona-Regeln in Gaststätten vor. Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa

Berlin erinnert Kneipengänger mit Humor an Corona-Regeln

Berlin. Kneipengänger und Restaurantbesucher zum Einhalten der Corona-Regeln zu bringen, ist eine mühsame Daueraufgabe - Berlins Wirtschaftsverwaltung versucht es mit Humor. Statt auf den erhobenen Zeigefinger setzt eine neue Kampagne auf eingängige Sprüche: “Maske auf. Sonst Lokal zu”, lautet einer.

"Abstand halten. Sonst ist Deine Stammkneipe schneller dicht als du", so ein weiterer Spruch. Die gemeinsame Kampagne von Visit Berlin - verantwortlich für das Tourismusmarketing der Hauptstadt - und dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) wurde am Montag vorgestellt. Sie solle Berliner, Besucher der Stadt und die Gastronomie dafür sensibilisieren, sich an die Regeln zu halten.

Sprüche sollen auf Masken und Bierdeckeln zu lesen sein

"Das Angebot Berlins an interessanten Restaurants, Bars und Kneipen ist legendär. Das möchten wir gemeinsam erhalten", so Visit-Berlin-Geschäftsführer Burkhard Kieker. Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) sagte, das Ziel sei, Berlin sicher durch den Herbst und Winter zu bringen.

Die Kampagne soll noch in dieser Woche starten - die Sprüche sollen auf Masken und Bierdeckeln und auch auf digitalen Werbetafeln zu lesen sein.

RND/dpa