Montag , 26. Oktober 2020
Unter dem Motto „Streams Are My Reality“ beginnen am Dienstag (20. Oktober) in Hamburg die 31. Lesbisch Schwulen Filmtage (Symbolbild). Quelle: imago images/Cavan Images

„Streams Are My Reality“: Hamburger Lesbisch Schwule Filmtage starten

Hamburg. Unter dem Motto „Streams Are My Reality“ beginnen am Dienstag (20. Oktober) in Hamburg die 31. Lesbisch Schwulen Filmtage. Anders als in den Vorjahren werden die Filme auch gestreamt und können im Netz 30 Stunden lang abgerufen werden, wie die Veranstalter am Samstag mitteilten. Bis zum 1. November zeigt das Festival zwölf Filme im Metropolis Kino. Rund 20 weitere werden ins Netz gestellt. Deutschlands größtes und ältestes queeres Filmfestival zählte in den vergangenen Jahren jeweils rund 15.000 Gäste. Das Programm gibt es unter www.lsf-hamburg.de.

Drei Kurzfilme statt ein Langfim

Die Festivaleröffnung findet in diesem Jahr nur online statt. Statt eines Langfilms werden drei Kurzfilme gezeigt. Außerdem werden queere Filmemacher und Festivalfans berichten, wie sie die Corona-Pandemie erleben.

Gerade in Corona-Zeiten sei es wichtig, eine Wahrnehmbarkeit von Homo- und Bisexualität, von Trans- und Intergeschlechtlichkeit zu schaffen, sagte Hanne Homrighausen, Mitorganisatorin der Filmtage. „Deshalb haben wir uns entschieden, dass die Filmtage auf jeden Fall stattfinden müssen, wenn auch auf neuen Wegen.“

RND/epd