Ziemlich beste Freunde: Yakari ist schwer von Kleiner Donner gerührt, er lernt sogar, mit Tieren zu sprechen. Quelle: Leonine

Kleiner Indianer, großes Herz – “Yakari” kommt ins Kino

Als sich die beiden begegnen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Zumindest auf Seiten des achtjährigen Sioux-Steppkes Yakari. Kleiner Donner, das schnellste Pferd der Prärie, denkt indes gar nicht daran, nähere Bekanntschaft mit Menschen zu machen. Geschweige denn, sich einfangen zu lassen.

Wie die beiden dennoch zu Freunden werden (und wie der Indianerjunge zu seiner Gabe kommt, mit Tieren sprechen zu können), das erzählt der erste Kinofilm um Yakari und Großer Donner. Zurück zu den Anfängen heißt die Devise. Denn eigentlich sind der Junge und das Pferd alte Bekannte. Sie begannen ihre Karriere 1969 als Comic-Figuren und bestanden auch schon in mehreren TV-Serienstaffeln gemeinsam zahlreiche Abenteuer.

Ihr Leinwanddebüt bezaubert optisch mit einer hübschen Zeichentrick-Anmutung, die auch die vielfältigen Landschaftshintergründe – ob Prärie, verschneite Bergwelt oder Höhlensystem – schön zur Geltung kommen lässt.

Die Handlung, in der es Yakari noch in gefährliche Gefilde verschlägt und er zu seinem Stamm zurückfinden muss, wechselt kinderfreundlich Spaß und Spannung miteinander ab. Dabei vermittelt die Story en passant auch noch die Botschaft, dass man die Natur respektieren sollte.

“Yakari – Der Kinofilm”, Regie: Xavier Giacometti, Toby Genkel, 80 Minuten, FSK 0 (Kinostart am 29. Oktober)

Von Jörg Brandes/RND