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Megan Thee Stallion hält ihre Preise für den besten Rap-Song und die beste Rap-Performance für "Savage Remix" und die Auszeichnung als beste neue Künstlerin bei den 63. Grammy Awards im Los Angeles Convention Center in den Händen. Quelle: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa

US-Rapperin Megan Thee Stallion holt Grammy als beste neue Künstlerin

Los Angeles. Die US-Rapperin Megan Thee Stallion (26) ist zum Auftakt der Grammy-Verleihung als beste neue Künstlerin ausgezeichnet worden. „Ich will nicht anfangen zu weinen. Alle, die in dieser Kategorie nominiert waren, sind so großartig“, sagte die Sängerin bei der Gala in der Nacht zum Montag in Los Angeles, nachdem sie ihre rote Maske abgenommen hatte. „Wir haben wirklich ein höllisches Jahr hinter uns, aber wir haben es da durch geschafft.“ Zwei weitere Grammys erhielt sie für „Savage“, ihre Kooperation mit Beyoncé. Zum Auftakt der mehrstündigen Gala traten unter anderen Harry Styles und Billie Eilish auf.

Vor Beginn der Gala waren bereits zahlreiche Preisträger in Nebenkategorien bekanntgegeben worden - darunter der Rapper Kanye West, der für sein Album „Jesus Is King“ eine Auszeichnung in einer Kategorie für christliche Musik gewann, und Blue Ivy Carter, die erst neun Jahre alte Tochter der Musiker Beyoncé und Jay-Z, die in der Kategorie „Bestes Musikvideo“ mit „Brown Skin Girl“ zu den Gewinnern gehörte.

Die 63. Verleihung der Grammys, die zu den begehrtesten Musikpreisen der Welt gehören, hätte ursprünglich bereits Ende Januar stattfinden sollen, war wegen der zugespitzten Corona-Lage in Los Angeles dann aber in den März geschoben worden. Über die Preisträger in den mehr als 80 Kategorien entscheiden rund 13.000 Mitglieder der Recording Academy.

RND/dpa