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Daniel Craig verkörpert in „Keine Zeit zu sterben" zum letzten Mal den Geheimagenten James Bond. Quelle: Nicola Dove/Universal Pictures/d

„Keine Zeit zu sterben“: Das ist über den neuen James Bond-Film bekannt

Am Dienstag feiert „Keine Zeit zu sterben“ Weltpremiere, ab Donnerstag (30. September) ist der neue James-Bond-Film auch in den deutschen Kinos zu sehen. Der letzte Streifen mit Daniel Craig als Agent 007 musste aufgrund der Corona-Pandemie um eineinhalb Jahre nach hinten verschoben werden – laut Craig hat sich das Warten aber gelohnt. Ein Überblick, was über den Film bekannt ist.

James Bond nimmt Auszeit auf Jamaika

„Keine Zeit zu sterben“ (engl. „No Time to Die“) schließt mit der Handlung direkt an den vorherigen Teil „Spectre“ aus dem Jahr 2015 an. Bond hatte zum Ende des letzten Films die Identität des Bösewichts Ernst Blofeld, gespielt von Christoph Waltz, als Kopf einer Terrororganisation mit dem Namen „Spectre“ aufgedeckt. Nach einem Kampf wurde Blofeld, vorher als Franz Oberhauser bekannt, festgenommen und James Bond konnte gemeinsam mit seiner Geliebten Madeleine Swann, gespielt von Lea Seydoux, entkommen.

Kurz danach setzt die Handlung von „Keine Zeit zu sterben“ ein. Swann und Bond haben ein neues Leben in Italien begonnen, fernab von der Arbeit des Geheimagenten beim MI6. Doch das Liebesglück ist nicht von langer Dauer. Fünf Jahre später ist Bond auf Jamaika – alleine und im Ruhestand. Dann wird er jedoch von seinem alten Freund Felix Leiter (Jeffrey Wright) kontaktiert, der ihn darum bittet, einen entführten Wissenschaftler zu retten. Auf der Mission stößt Bond auf Hinweise zu einer neuen und gefährlichen Technologie. Schauspieler Rami Malek wird den Schurken Safin hinter dieser Technologie verkörpern. Insgesamt zwei Stunden und 43 Minuten wird „Keine Zeit zu sterben“ lang sein.

„Keine Zeit zu sterben“: Bekannte und neue Gesichter im Cast des neuen Bond-Films

Neben Daniel Craig, Lea Seydoux und Rami Malek werden auch einige weitere bekannte Gesichter im neuen Bond-Film auftauchen. So werden Ralph Fiennes und Ben Whishaw wieder als M und Q zurückkehren, genau wie Naomie Harris als Eve Moneypenny. Lupita Nyong‘o, bekannt aus „12 Years a Slave“ und „Black Panther“, soll ursprünglich als sogenanntes „Bond Girl“ im Gespräch gewesen sein, lehnte laut „Deadline“ jedoch ab. Christoph Waltz wird nach seiner Hauptrolle als Schurke in „Spectre“ ebenfalls einen kleinen Auftritt haben. Neu dabei sind US-Schauspieler Billy Magnussen als Logan Ash, die britische Schauspielerin Ana de Armas als Agent Paloma sowie Lashana Lynch als Nomi.

Das Drehbuch für die Handlung wurde von gleich fünf Autorinnen und Autoren verfasst. Für „Keine Zeit zu sterben“ übernahm Oscarpreisträger Linus Sandgren, unter anderem bekannt für seine Inszenierung des Hollywoodstreifens „La La Land“, die Regie.

Neuer James Bond: Dreharbeiten in Italien und London

Die Dreharbeiten des neuen James-Bond-Films fanden erneut quer über dem Globus verteilt statt. Medienberichten zufolge wurden erste Aufnahmen bereits im März 2019 in Norwegen gedreht. Kurz darauf starteten die Dreharbeiten auf Jamaika. Außerdem wurde ein Großteil des Films in den Pinewood Studios in London gedreht. Die Aufnahmen in Italien sollen in der Kleinstadt Gravina in Puglia entstanden sein.

Hans Zimmer kreiert Bond-Soundtrack

Die musikalische Untermalung sollte ursprünglich von Komponist Dan Romer inszeniert werden. Wie „The Guardian“ berichtete, übernahmen letztendlich jedoch Hans Zimmer und Johnny Marr den Soundtrack des Films. Der gleichnamige Titelsong ist bereits seit Längerem veröffentlicht und stammt aus der Feder von Popsängerin Billie Eilish.

Wie es nach dem Film ohne Daniel Craig für die Rolle des James Bond weitergeht und ob es überhaupt einen Nachfolger geben wird, ist noch nicht bekannt.

RND/al